Aying:Ehrennadel für Ehrenamtliche

Aying: Engagierte unter sich: die gewürdigten Ehrenamtlichen mit Landrat Christoph Göbel (hinten rechts), der selbst Vorsitzender des TSV Gräfelfing ist.

Engagierte unter sich: die gewürdigten Ehrenamtlichen mit Landrat Christoph Göbel (hinten rechts), der selbst Vorsitzender des TSV Gräfelfing ist.

(Foto: Jürgen Sauer/oh)

Landrat zeichnet engagierte Mitglieder von Sportvereinen aus.

Von ., Aying

Ohne Ehrenamtliche läuft nicht viel, das gilt für die Gesellschaft ganz allgemein, besonders aber für den Sport, wo engagierte Menschen ohne Bezahlung in den Vereinen den Betrieb aufrechterhalten. Der Landkreis München würdigt deshalb regelmäßig diejenigen unter den Helfern, die sich in besonderer Weise in Sport- und Schützenvereinen verdient gemacht haben. Diese Woche wurden in Aying 18 Personen mit der goldenen Ehrennadel des Landkreises ausgezeichnet, 15 von ihnen konnten diese von Landrat Christoph Göbel (CSU) persönlich in Empfang nehmen.

Neben ersten Vorsitzenden wurden auch langjährige Kassiere, Abteilungs- und Übungsleiter sowie IT-Koordinatoren geehrt. Von allen Ausgezeichneten ist mit 41 Jahren Horst Wagner als Schriftführer und Beirat beim SV Straßlach-Dingarting am längsten im Einsatz, gefolgt von seiner Klubkollegin Gudrun Spindler, die seit 39 Jahren als Übungsleiterin und in der Abteilungsleitung der Gymnastik-Sparte mitmischt. Seit 24 Jahren ist Simone Lang ehrenamtlich tätig als Turntrainerin für die Sechs- bis Zwölfjährigen beim TSV Ottobrunn tätig.

Ihnen und allen anderen dankte der Landrat für ihr Engagement, gerade in den schwierigen Corona-Jahren, in denen ein Trainingsbetrieb "wenn überhaupt, nur mit größter Anstrengung fortgeführt werden konnte", wie Göbel sagte. "In der heutigen Zeit kommt es einer Mammutaufgabe gleich, Vereine allein im Ehrenamt zu organisieren." Mitgliederverwaltung, Betriebsprüfungen, Bau- und Sanierungsprojekte - die Aufgaben seien zum Teil mehr als anspruchsvoll. "Auch die Erwartungen der Mitglieder werden immer größer", so Göbel.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema