Tanz:Flüchtiges Festhalten

Tanz: Moritz Ostruschnjak (links) ist einer der Porträtierten.

Moritz Ostruschnjak (links) ist einer der Porträtierten.

(Foto: Sara Kurig)

Zwei Dokus über die Freie Tanzszene in München im Monopol-Kino.

Angeblich ist der Tanz ja die flüchtigste aller Künste, er entsteht im Moment und lässt sich nur schwer festhalten. Ein neuer Dokumentarfilm versucht es trotzdem: Im Monopol-Kino findet die Uraufführung von "7 Thoughts About Dance" statt, er will der Vielfalt der Freien Tanzszene in München ein Gesicht geben. Genauer gesagt sind es sieben Gesichter: Porträtiert werden sieben Choreografen und Choreografinnen, in kurzen Ausschnitten werden ihre Produktionen gezeigt. Um zu zeigen, wie unterschiedlich ihre Ansätze sind und wie einzigartig ihre Arbeiten, steht mit "Freie Szene: Tanztheater" aus dem Jahr 1990 noch ein zweiter Film auf dem Spielplan. Die Protagonisten sind andere, ihre Tanzleidenschaft ist aber mindestens ebenso stark ausgeprägt. Mit Micha Purucker taucht sogar ein Künstler in beiden Filmen auf. Die zwei Dokumentarfilme sind jeweils nur 20 Minuten lang, da bleibt noch viel Zeit für Gespräche. Eröffnet wird der Abend mit einem Grußwort von der Zweiten Bürgermeisterin Katrin Habenschaden.

Thoughts About Dance - Freie Tanzszene München 1990 & 2022, Filme und Gespräche, Mi., 30. Nov., 18:30 Uhr, Monopol-Kino, Schleißheimer Straße 127

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