Öffentliche Plätze:Die Maxvorstadt will keine IAA

Auf Unbehagen folgte Entsetzen und schließlich ein "Anblick des Grauens", schreibt der Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt über die Internationale Automobilausstellung (IAA). Das Gremium fordert daher, dass sie nicht noch einmal auf öffentlichen Plätzen der Maxvorstadt stattfindet. Gründe finden die Lokalpolitiker von Grünen und SPD dafür genug. Da sei zum Beispiel der Königsplatz und seine "massiv zerstörte Grünfläche". Darüber hinaus habe man von alternativer oder neuer Mobilität nicht viel gesehen, stattdessen sollte man eher von einer "Mobilitätsbremse" sprechen. Das findet zumindest Georg Fleischer (SPD) und spielt damit auf Staus, gesperrte Straßen und Wege an. Hinzu kämen, so heißt es im Antragspapier, die "systematische Drangsalierung und Einschüchterung von Demonstranten" und "das martialische Auftreten der Polizei". Die Vorgehensweisen seien "unverhältnismäßig" gewesen und "widersprechen dem liberalen Geist" Münchens. Während die CSU noch versuchte, positive Aspekte zu finden, waren sich die anderen Fraktionen einig: 2023 dürfe die IAA laut Felix Lang (SPD) "gerne wieder nach München, aber auf das Messegelände". Denn: "Wenn Robbie Williams da 150 000 Gäste empfangen kann, kann die IAA das doch auch."

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