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Kindertagesstätten:Notbetreuung startet am kommenden Montag

Ab Montag eingeschränkter Kita-Betrieb in Nordrhein-Westfalen

Die 15 Kindertageseinrichtungen der Stadt Freising stehen für die Notbetreuung von kommender Woche an zur Verfügung.

(Foto: dpa)

Die Stadt Freising reagiert auf die neuen Corona-Beschlüsse der Staatsregierung.

Die Stadt Freising reagiert bei den Kindertagesstätten auf den Beschluss des Ministerrates vom 6. Januar, der besagt, dass die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen bis zum 31. Januar verlängert und teilweise ergänzt werden. Zur Unterbindung aller vermeidbaren Kontakte sind danach private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

Abweichend davon sei die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasse. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet. Die 15 Kindertageseinrichtungen der Stadt Freising stehen für diese Notbetreuung vom 11. Januar an zur Verfügung. Eltern, die sie in Anspruch nehmen müssen, werden gebeten, ihr Kind mit dem im Internetauftritt der Stadt Freising weiterhin bereitgestellten Formular für die Notbetreuung in ihrer Kindertagesstätte anzumelden und das ausgefüllte Formular für eine Betreuung ab 11. Januar in die Kindertageseinrichtung mitzubringen. Zu finden ist es unter https://www.freising.de, Leben & Wohnen, Kindertagesstätten. Die Betreuung in den städtischen Kitas erfolgt montags bis donnerstags von voraussichtlich acht bis 16 Uhr, freitags von acht Uhr bis zum Ende der jeweils regulären Freitags-Öffnungszeit der Einrichtung.

Mit Blick auf das Infektionsgeschehen müssten die Schulen aber weiter geschlossen bleiben. Distanzunterricht werde in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung werde für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Sobald es das Infektionsgeschehen nach dem 31. Januar zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht - nach Jahrgangsstufen gestaffelt - angestrebt. Für die Notbetreuung in den Schulen sollen sich die Eltern direkt an die jeweilige Schule wenden.

© SZ/bt/nta
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