Schulzentrum Markt Schwaben:Einzug erst im Herbst

Schulzentrum Markt Schwaben: Die Gebäude für die neue Markt Schwabener Grund- und Mittelschule stehen schon, doch der Innenausbau verzögert sich. Statt nach den Osterferien soll nun erst nach den Sommerferien eröffnet werden.

Die Gebäude für die neue Markt Schwabener Grund- und Mittelschule stehen schon, doch der Innenausbau verzögert sich. Statt nach den Osterferien soll nun erst nach den Sommerferien eröffnet werden.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Die für April geplante Eröffnung des Markt Schwabener Schulzentrums wird auf nach den Sommerferien verschoben.

Von Wieland Bögel, Markt Schwaben

Eigentlich hätten die Schulkinder und Lehrer in Markt Schwaben nach den Osterferien ihr neues Gebäude beziehen sollen, doch daraus wird nichts. Wie die Gemeinde nun mitteilt, müsse man den Eröffnungstermin für die neue Grund- und Mittelschule verschieben - zum bereits fünften Mal. Ursprünglich war einmal geplant, die neue Schule im September 2022 in Betrieb zu nehmen Nun ist der September 2024, also nach den Sommerferien, angepeilt.

"Nach enger Beratung mit den Schulleitungen, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es für die gesamte Schulfamilie am besten ist, am 10. September 2024 im neuen Umfeld erfolgreich ins neue Schuljahr zu starten", so Bürgermeister Michael Stolze.

Ursächlich für die erneute Verschiebung der Eröffnung sind laut Gemeinde die "vielen Krisen im Baugeschäft". In den vergangenen Wochen habe sich gezeigt, dass die zeitlichen Rückstände immer mehr dazu führten, dass der voraussichtliche Termin für die Fertigstellung des Schulneubaus mit der geplanten Inbetriebnahme, der Übergabe an die Marktgemeinde und der Einweisung der Nutzer immer dichter zusammenfallen.

Die Gemeinde will vermeiden, dass der Schulbetrieb durch Nacharbeiten gestört wird

Aufgelaufen war dieser Rückstau, als im Sommer 2022 zunächst überraschend die ausführende Estrichfirma ausfiel und im Jahr darauf auch noch Liefer- und Einbauschwierigkeiten bei den Innentüren dazukamen. In der Folge konnten andere Arbeiten nicht fertiggestellt werden. Wie die Gemeinde weiter mitteilt, gebe es derzeit "leider immer noch eine Fülle an Gewerken mit Restleistungen auf der Baustelle". Diese Arbeiten müssten nun überwiegend parallel stattfinden. "Das bringt für die Inbetriebnahme, zum Beispiel von Lüftungs- und Rauchmeldeanlage, große Probleme mit sich, da die dafür benötigte Staubfreiheit im Gebäude noch nicht vorhanden ist", so Projektleiterin Daniela Schmidtke.

Grundsätzlich sei die rechtzeitige Fertigstellung und eine Aufnahme des Schulbetriebs nach den Osterferien zwar immer noch möglich - allerdings sei dann zu erwarten, dass im laufenden Schulbetrieb Restarbeiten, Mängelbeseitigung und Inbetriebnahmen erfolgen. "Dies könnte im Schulalltag zu massiven Störungen und Einschränkungen führen", so die Gemeinde weiter.

Um die vielen Gleichzeitigkeiten im Bauablauf wieder zu entzerren, habe man sich entschieden, den Umzug ein weiteres Mal zu verschieben. So soll eine geordnete Fertigstellung gewährleistet sein. Das Ziel bleibe aber, die Gebäude und die dortigen Baumaßnahmen bis Ende März komplett fertigzustellen. Die Inbetriebnahmen und der Probelauf der Lüftung und der weiteren Gebäudetechnik sowie die diversen technischen und inhaltlichen Einweisungen sollen dann nach und nach bis Ende Mai erfolgen. Die Außenanlagen im südlichen Bereich seien zu einem sehr großen Teil bereits fertig, der Bereich nördlich des Gebäudes mit einem Teil der Allwetterplätze werde bis Ende Juni folgen.

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