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Landkreis Ebersberg:Ludwig Spaenle fordert "Kultur des Hinschauens"

Ludwig Spaenle, 2020

Im Januar 2020 sprach Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, anlässlich der Feier zur Umbenennung des "Max-Mannheimer-Gymnasiums" in Grafing. Nun äußert er sich aus der Ferne.

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

Der Beauftragte für jüdisches Leben in Bayern verurteilt das Anbringen von antisemitischen Plakaten an Geschäften in Grafing und Glonn.

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Ludwig Spaenle, verurteilt das Anbringen von antisemitischen Plakaten an Geschäften im Landkreis Ebersberg, worüber die SZ Ebersberg in den vergangenen Tagen berichtet hat.

Er ersucht die Bürgerinnen und Bürger nachdrücklich um eine "Kultur des Hinschauens" und um die Meldung von wahrgenommenen Vorkommnissen an die Polizei und hofft, dass die Polizei diese Vorfälle aufklären kann, heißt es in einer Pressemitteilung Spaenles.

Die antisemitischen Plakate waren in den vergangenen Tagen außen an den Schaufenstern von Geschäften in Grafing und Glonn angebracht worden. Die Abteilung Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen.

© SZ vom 30.10.2020/koei
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