bedeckt München

Autounfall:Reihenkollision auf der A 94 bei Forstinning

A94 Story Hohenlinden

Eine Aufnahme von der A94 (Symbolfoto).

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

Die Bilanz: Drei leicht Verletzte, vier kaputte Fahrzeuge und ein Sachschaden in Höhe von 70 000 Euro.

Drei leicht verletzte Personen, vier nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge und ein Sachschaden in Höhe von etwa 70 000 Euro, das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Dienstagmorgen auf der A 94 in Fahrtrichtung München ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, war gegen 5 Uhr morgens eine 38-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim an der Anschlussstelle Forstinning auf die Autobahn aufgefahren und hatte dabei den Wagen einer 48-Jährigen aus dem Landkreis Erding übersehen, der sich von hinten näherte. Es kam zum Auffahrunfall, wobei ein Fahrzeug rechts neben der Fahrbahn zum Stehen kam und ein Fahrzeug in der Mitte der Hauptfahrbahn stehen blieb. Die Beteiligten konnten sich in Sicherheit bringen, als kurz darauf ein 54-jähriger Altöttinger mit seinem Pkw das Unfallfahrzeug auf der Hauptfahrbahn übersah, es erfasste und selbst im weiteren Verlauf in den Graben geschleudert wurde.

Dabei blieb es jedoch nicht. Wenig später näherte sich ein weiterer Pkw, dessen Fahrerin die Unfallsituation vor sich zu spät wahrnahm. Die 27-jährige Frau aus dem Landkreis Mühldorf am Inn kollidierte bei dem Versuch auszuweichen mit einem auf ihrer Höhe fahrenden Sattelzug und letztendlich doch noch mit dem Unfallfahrzeug auf der Hauptfahrbahn. Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen, welches glücklicherweise unbeschädigt blieb.

Für die Räumungsarbeiten war die Autobahn für mehr als eine Stunde komplett gesperrt. Schrittweise konnten die Fahrbahnen wieder freigeben werden, sodass letztendlich gegen 8 Uhr der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte. Im Einsatz waren die Feuerwehren Forstinning, Anzing und Markt Schwaben, die Autobahnmeistereien Ampfing und Hohenbrunn, sowie die Verkehrspolizei Hohenbrunn. Zur detaillierten Aufklärung des Sachverhaltes hofft die Verkehrspolizei Hohenbrunn, Telefon (08102) 74 45-0, noch auf Zeugen.

© SZ vom 18.11.2020/koei

Steuerkraft im Kreis Ebersberg
:Entschädigungen wegen Corona: Wer kriegt was?

Städte und Gemeinden sollen für Steuerausfälle wegen der Pandemie Geld erhalten. Für einige Kommunen im Landkreis Ebersberg könnte sich das mehr lohnen als für andere.

Von Wieland Bögel

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite