bedeckt München 28°

Bäckerhandwerk:"Brot hat etwas Emotionales"

Die Bäckerei Wimmer gibt es seit 1932. "Mit dem Laden in Schwabing bin ich aufgewachsen, unsere Wohnung war im ersten Stock und im Keller die Backstube", sagt Martin Wimmer. Heute ist es eine Großbäckerei.

(Foto: Stephan Rumpf)

In einer Schwabinger Backstube haben die Großeltern von Martin Wimmer vor 85 Jahren ihre ersten Semmeln gebacken. Heute existieren fast 50 Filialen mit insgesamt 600 Mitarbeitern. Ein Gespräch über Granatsplitter und strenge Kunden.

Die Transporter im Münchner Norden stehen schon bereit, sie bringen die Brote und Semmeln später in die ganze Stadt, in die fast 50 Filialen. Vorbei an den Lastkraftwagen, die Treppe hoch, im ersten Stock sitzt Martin Wimmer, 44 Jahre, der Chef der Großbäckerei. In einer Schwabinger Backstube haben seine Großeltern begonnen, seine Eltern die Fabrik aufgebaut. Später dann 33 Filialen, 200 Mitarbeiter, heute sind es 600. Beim Brot seien die Münchner streng, sagt Wimmer, vor allem wenn er das Sortiment einmal verändere - eine Bäckerei sei für manchen auch Heimat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Island
Island
Zurück zur Einsamkeit
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
LR LA Streetart Teaser
Corona in den USA
Im Pulverfass
Felix Mitterer
Felix Mitterer
"Mit dem großen Ballermann wird es wohl zu Ende sein"
FILE PHOTO: Brazil's President Jair Bolsonaro speaks with journalists while wearing a protective face mask as he arrives at Alvorada Palace, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Brasilia
Coronavirus in Brasilien
"Seht mich an, es geht mir gut"
Zur SZ-Startseite