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Kommentar von Cathrin Kahlweit

Lesezeit: 3 Min.

Seit zwölf Jahren an der Macht: Viktor Orbán, hier bei einer Wahlkundgebung Mitte März in Budapest.
Seit zwölf Jahren an der Macht: Viktor Orbán, hier bei einer Wahlkundgebung Mitte März in Budapest.
Anna Szilagyi/AP

In Ungarn tritt die vereinigte Opposition an, um Viktor Orbán zu besiegen. Eigentlich ist das unmöglich - denn der Amtsinhaber hat vorgesorgt.

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Vor allem eine große Sorge treibt die ungarische Opposition vor der Wahl um: Wir bündeln zwar alle Kräfte, heißt es, wir kämpfen nicht mehr gegeneinander, sondern nurmehr gegen einen Gegner, Viktor Orbán. Was aber, wenn es trotzdem zum Schluss nicht einmal uns - sechs Parteien mit hoch motivierten Anhängern, nur einem Direktkandidaten pro Wahlkreis, einem gemeinsamen Spitzenkandidaten - gelingt, den Ministerpräsidenten nach zwölf Jahren aus dem Amt zu jagen? Wer sollte es dann überhaupt schaffen? Und vor allem wie?

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SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

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