Den Häutungsprozess der SPD verkörpert kaum jemand so wie Rolf Mützenich. In der Ukraine ist diese Woche deutlich geworden, dass das dort anerkannt wird. Der SPD-Fraktionschef hat Fehler mit Blick auf Wladimir Putin eingestanden; denn er hat sich in ihm getäuscht. Und statt mehr atomwaffenfreier Zonen - mit denen sich Mützenich schon in seiner Doktorarbeit beschäftigt hat - wird es bei steigender nuklearer Gefahr mehr Aufrüstung geben in Europa.
MeinungSPDDie neue Ostpolitik

Kommentar von Georg Ismar
Lesezeit: 1 Min.

Die Partei hat Fehler im Umgang mit Putin eingestanden. Und muss jetzt von manchen Überzeugungen Abschied nehmen. Lernen aber kann sie von Willy Brandt.
