Willy Brandt

Bundeskanzler von 1969 - 1974

Willy Brandt, SPD, war Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1969 bis 1974. Für seine Ostpolitik erhielt Brandt im Jahr 1971 den Friedensnobelpreis.

SZ PlusDas Politische Buch
:Attacke auf die Bonner Baracke

Jahrelang ließ Kanzler Konrad Adenauer die SPD vom BND ausforschen. Das hat der Historiker Klaus-Dietmar Henke aufgedeckt, sein Buch darüber heißt "Adenauers Watergate". Doch der Vergleich hinkt an mehreren Stellen.

Rezension von Constantin Goschler

SZ PlusMeinungDemokratie
:Noch nie so ernst

Der Versuch, der AfD das Wasser abzugraben, gelingt nicht: Er wirbelt nur braunen Schlamm auf. Eine menschliche, heimatliche Politik sieht anders aus.

Kolumne von Heribert Prantl

Das Politische Buch
:Arbeiterpartei? Vorbei!

Brigitte Seebacher, letzte Ehefrau von Willy Brandt, hält der SPD auf Hunderten Seiten ihr Scheitern vor. Überzeugen kann sie damit aber nicht.

Rezension von Tanjev Schultz

Das Politische Buch
:Von der Kraft der Distanz

Der Historiker Martin Sabrow analysiert die Krisen seiner Disziplin und erklärt, warum sich die Zeitgeschichte nicht gegenwartsbezogenen Maßstäben unterwerfen sollte.

Rezension von Robert Probst

SZ PlusMeinungAußenpolitik
:Einer muss immer den ersten Schritt tun

An diesem Samstag vor 60 Jahren: Egon Bahr setzte in Tutzing das Motto "Wandel durch Annäherung" in die Welt. Seine Rede ist auch ein Anstoß für alle, die die heutigen Konflikte mit Moskau zu bewältigen haben.

Gastkommentar von Udo Hahn

SZ PlusKarlsruhe und Berlin
:Im Zweifel klagen

Heizungsgesetz, Wahlrecht, Nachtragshaushalt: Die Union ruft gerne das Bundesverfassungsgericht an, wenn sie nicht mehr weiterkommt. Wird Karlsruhe zum verlängerten Arm der Opposition?

Von Boris Herrmann und Robert Roßmann

Leute
:Königlicher Faxenmacher

Prinz Louis wird bei der Geburtstagsparade von Opa Charles seinem Ruf gerecht, Helene Fischer verletzt sich auf der Bühne und Fußballer Max Kruse nimmt sich seine Frau zur Brust.

160 Jahre SPD
:Behutsam nach vorne

Zum 160. Geburtstag ihrer Partei beschwören führende Sozialdemokraten ihre Fähigkeit, sich immer wieder den Herausforderungen neuer Zeiten anzupassen.

Von Georg Ismar

SZ PlusDas Politische Buch
:Der Sämann

Gunter Hofmanns fesselnde Biografie über Willy Brandt zeigt einen Politiker auf der Suche nach dem besseren Deutschland - und liefert eine überzeugende Verteidigung von dessen Ostpolitik.

Rezension von Joachim Käppner

SZ PlusPeter Brandt
:"Manchmal muss man verhandeln, um überhaupt zu Verhandlungen zu finden"

Der Historiker Peter Brandt hat einen umstrittenen Friedensappell veröffentlicht. Warum Willy Brandts Sohn der Ansicht ist, dass die Interessen Moskaus mehr berücksichtigt werden müssen.

Interview von Detlef Esslinger

SZ PlusMeinungUkraine
:Frieden schaffen? Diese Parole ist zu wenig

Viele Sozialdemokraten und Gewerkschafter unterzeichnen einen Appell für einen Waffenstillstand - weil sie aus Brandts Erfolgen die falschen Schlüsse für den Umgang mit Putin ziehen.

Gastkommentar von Gerhart Baum

SZ PlusMeinungDeutsch-russisches Verhältnis
:Entspannt euch

Es ist gerade in Mode, auf Willy Brandts Ostpolitik herumzuprügeln. Das verkennt: Der Sozialdemokrat war Realist und ein Politiker der Stärke.

Von Joachim Käppner

SZ PlusMeinungSPD
:Die neue Ostpolitik

Die Partei hat Fehler im Umgang mit Putin eingestanden. Und muss jetzt von manchen Überzeugungen Abschied nehmen. Lernen aber kann sie von Willy Brandt.

Kommentar von Georg Ismar

Ostpolitik
:Der Preis des Irrtums

Lange hat die SPD glauben wollen, dass sich mit Russland ein ähnlicher Ausgleich finden lasse wie einst mit der Sowjetunion. Das ist vorbei. Doch steht die Partei nun vor einem großen Dilemma.

Von Georg Ismar

SZ PlusUwe Neumahr: "Das Schloss der Schriftsteller"
:German Schrecklichkeit

Ein fesselndes Buch über die Nürnberger Prozesse 1946, die prominenten Berichterstatter von Erika Mann bis Willy Brandt und ihren Umgang mit dem Unsagbaren.

Von Joachim Käppner

Positionspapier
:Wie sich die SPD von ihrer alten Ostpolitik verabschiedet

Jahrzehntelang galt für Sozialdemokraten der Grundsatz, dass Frieden in Europa nur mit Moskau organisiert werden kann. Nun geht es Parteichef Klingbeil darum, Sicherheit vor Russland zu organisieren.

Von Georg Ismar

Weitere Briefe
:Nur Fliegen ist schöner

Die Stimmung vor der Wahl von 1972 beschreibt ein SZ-Leser als einzigartig. Ein anderer ist auf das Fliegen indes nicht so gut zu sprechen.

SZ PlusExklusivPolitiker-Porträt
:Kennen Sie diesen Mann?

Konrad R. Müller hat alle deutschen Regierungschefs seit Adenauer fotografiert, jetzt auch Olaf Scholz. Das Porträt ist die beste Antwort auf die Frage, wer der Bundeskanzler eigentlich ist.

Von Nils Minkmar

SZ PlusWozu brauchen wir die SPD?
:Die verdammte Partei

Triumph und Tragik der Sozialdemokraten: Wie die SPD fast immer auf die Schnauze kriegt - ein historisches Kalenderblatt zum Wahlerfolg Willy Brandts im November 1972 .

Von Willi Winkler

SZ PlusUm Verzeihung bitten
:Worauf es bei einer Entschuldigung ankommt

Wer einen Fehler eingesteht, wirkt nicht etwa schwach – sondern souverän. Das gilt vor allem, wenn Mächtige um Verzeihung bitten, wie jüngst Margrethe von Dänemark.

Von Violetta Simon

SZ PlusKanzler auf Reisen
:Im Zuge der Geschichte

Olaf Scholz ist mit dem Zug nach Kiew gefahren. Nicht die erste wichtige Reise eines Bundeskanzlers mit der Bahn: Konrad Adenauer nutzte den Zug besonders oft, auch Angela Merkel wusste, wie man sich damit in Szene setzt.

Von Nico Fried, Boris Herrmann und Robert Roßmann

Misstrauensvotum gegen Brandt 1972
:Ein Bösewicht in Bonn

Hartmut Palmer, Reporter und Zeitzeuge, hat einen Doku-Krimi über die Causa Brandt/Barzel vor 50 Jahren geschrieben. Darin dokumentiert er, so gut es geht, eine ganz eigene Theorie über den "Verrat am Rhein".

Von Michael Frank

Misstrauensvotum gegen Brandt 1972
:Aufwallung für Willy

Bernd Rother untersucht, warum im April vor 50 Jahren spontan Hunderttausende auf die Straße gingen, um gegen die geplante Abwahl von Willy Brandt als Kanzler zu protestieren.

Von Werner Bührer
05:34

Prantls Politik
:Ein Schicksalstag der deutschen Geschichte

Heute vor 50 Jahren musste sich Willy Brandt einem Misstrauensvotum stellen. Wäre die Abstimmung anders ausgegangen, hätte die Wiedervereinigung womöglich nicht stattgefunden.

Videokolumne von Heribert Prantl

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Die Weichei-Intrige

Wer hat vor 50 Jahren Willy Brandt gerettet - war da Franz Josef Strauß beteiligt? Die abenteuerlich plausiblen Spekulationen über das gescheiterte Misstrauensvotum gegen Willy Brandt.

Von Heribert Prantl

SZ PlusMeinungZeitgeschichte
:Was wäre, wenn...?

Am 27. April 1972 scheiterte das Misstrauensvotum gegen die Entspannungspolitik. Willy Brandt blieb Bundeskanzler. Ein paar Fragen, für den Fall, dass es damals anders ausgegangen wäre.

Kolumne von Heribert Prantl

SZ PlusMeinungSPD
:Führung in Schockstarre

Die SPD wollte an die erfolgreiche Russlandpolitik von Willy Brandt anknüpfen - und scheiterte. Das Scheitern an sich ist dabei gar nicht das Problem.

Kommentar von Joachim Käppner

SZ PlusKabarettist Frank Lüdecke
:"Hertha hat unterbewusst ein satirisches Verhältnis zur Realität"

Der Berliner Kabarettist und Hertha-Fan Frank Lüdecke spricht über das Stadtderby gegen Union und den Zeitgeist der Hauptstadt. Er sagt, was er von Lars Windhorst hält und warum Elon Musk die Hoffnung des Klubs ist.

Interview von Javier Cáceres

SZ PlusGeschichte der Bundesrepublik
:Das deutsche Watergate

Fast zehn Jahre lang ließ Konrad Adenauer die ganze Spitze der SPD ausspionieren. Einer seiner Agenten arbeitete im Vorstand der Partei. Die Geschichte eines historischen Verrats.

Von Willi Winkler

SZ PlusMeinungStagflation
:Lernen von 1973

Das war's mit der Friedensdividende, dem Westen droht eine Stagflation. Die gab es schon einmal - und aus den Erfahrungen von damals lässt sich etwas lernen.

Kommentar von Nikolaus Piper

SZ PlusPrantls Blick
:Ein vollendet Unvollendeter

Oskar Lafontaine verabschiedet sich nach fünfzig Jahren aus der Politik. Er war einer der ungewöhnlichsten Politiker der Bundesrepublik: Ein saarländischer Napoleon auf der Achterbahn.

Von Heribert Prantl

SZ PlusBundesregierung
:Zwischen Magie und Erosion

Michael Mertes beschreibt fundiert die Zyklen der Macht, von Aufbruch und Niedergang in der Republik seit 1949. Im Grunde ist dies nichts weniger als eine Handlungsanleitung für Olaf Scholz.

Von Werner Weidenfeld

Das Jahr, das bleibt
:Welttheater zum Frühstück

Aufgeregtes 1972: Wie der Konservative Golo Mann an der Seite des Sozialdemokraten Willy Brandt stand.

Von Gustav Seibt

SZ PlusMeinungDemokratie
:Geschichtslehrer Höcke? Das darf nicht sein

Vor genau 50 Jahren wurde der Radikalenerlass vereinbart. So etwas braucht wirklich niemand mehr. Aber der Staat muss verhindern, dass bei ihm Leute arbeiten, die seinen Abriss wollen.

Kommentar von Ronen Steinke

Außenpolitik
:Das schwierige Verhältnis der SPD zu Russland

Wie umgehen mit Moskau? Die SPD ist in dieser Frage tief gespalten. Das schwächt die Position von Bundeskanzler Olaf Scholz. Nun wird der Ruf nach klärenden Gesprächen laut.

Von Mike Szymanski

SZ PlusDie Stasi über Olaf Scholz
:Neues von gestern

Die Akten der Stasi über den Kanzler? Wenig brisant. Wäre da nicht ein Schlagwort, das Assoziationen weckt.

Von Willi Winkler

SZ PlusWilly Brandt und der Geheimdienst
:Der Observatör

Der alte Vorwurf ist wieder da, Willy Brandt sei "Informant" des amerikanischen Geheimdienstes gewesen. Was an den alten und neuen Gerüchten dran ist.

Von Willi Winkler

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Eiszeit mit Russland

Willy Brandt hielt vor fünfzig Jahren in Oslo eine Rede, die historisch war und ist - weil sie der Gegenwart so viel zu sagen hat. Sie hieß "Friedenspolitik in unserer Zeit" und sie besagt: Entspannungspolitik ist nie zu Ende.

Von Heribert Prantl

Friedensnobelpreis-Verleihung vor 50 Jahren
:Ein großes Glück

Vor 50 Jahren erhielt Bundeskanzler Willy Brandt in Oslo den Friedensnobelpreis - selten hatte diese Auszeichnung eine stärkere Bedeutung.

Von Christian Mayer

SZ PlusNeuer Bundeskanzler
:Olaf Scholz? - "Da fehlt einfach die Grandezza"

Jean Jaques de Chapeaurouge gehört zu einer Familie, die seit 250 Jahren in Hamburg diskret den Ton angibt. Ein Gespräch darüber, was den Hanseaten ausmacht - und ob der neue Bundeskanzler einer ist.

Interview von Kristina Läsker und Marten Rolff

SZ PlusSPD
:Macht und Last der Tradition

Im Dezember wählt die SPD ihre neue Führung, eine Doppelspitze scheint wahrscheinlich. Sie muss sich an einer langen Tradition messen lassen. Ein Blick zurück.

Von Kurt Kister

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Neuer SPD-Chef: Der wandlungsfähige Lars Klingbeil

Lars Klingbeil wird wohl neben Saskia Esken neuer SPD-Chef. Was den bisherigen Generalsekretär auszeichnet.

Von Mike Szymanski und Lars Langenau

Historie
:So viel Wandel war nie

"Ampel"-Verhandlungen: Erst zum zweiten Mal finden sich SPD und FDP in einem Regierungsbündnis zusammen. Das erste, die sozial-liberale Koalition, regierte von 1969 bis 1982 und veränderte die Bundesrepublik grundlegend.

Von Kurt Kister

SZ PlusKoalitionsverhandlungen
:Wenn Einigung schwerfällt

Von der Kunst, eine Bundesregierung zu bilden: Ein Rückblick auf besonders schwierige und überraschende Koalitionsbildungen seit 1949.

Von Cord Aschenbrenner, Nico Fried, Dominik Fürst und Joachim Käppner

SZ PlusSerie Scharf gestellt
:"Darf ich Sie fotografieren, John Cage?"

Karsten de Riese war der Fotograf der Olympischen Spiele in München, er machte Bilder von der deutschen Grenze, porträtierte Theodor Adorno, Karl Jaspers und Willy Brandt. Nur Helmut Kohl warf ihn einmal aus dem Plenarsaal.

Interview von Martina Scherf

Vereinte Nationen
:Mit Pistolenhalfter am Rednerpult

In 76 Jahren UN-Generalversammlung gab es eine Reihe skurriler und denkwürdiger Auftritte von Regierungschefs. Diese Reden sind besonders in Erinnerung geblieben.

Von Helena Ott und Kassian Stroh

SZ PlusPolitische Ziele
:Es muss wirklich anders werden

Vor Wahlen wird oft viel von Wandel geredet. Wie viel Veränderung hat es danach tatsächlich in Deutschland gegeben - und wie wird es nach dieser Wahl sein?

Von Kurt Kister

SZ PlusKünstler im Wahlkampf
:Demokratie als Fahrgeschäft

Mit einem Bulli donnerte Günter Grass 1969 durch die BRD, um für Willy Brandt zu werben. In Erinnerung daran ziehen jetzt Autoren und Künstlerinnen durchs Land. Mit welchem Ziel? Eine Inspektion.

Von Cornelius Pollmer

SZ PlusSZ MagazinGetränkemarkt
:Lieber Weinbrand-Willy oder Mineralwasser-Merkel?

Die Welt ist zuletzt so aus den Fugen geraten, dass man ganz froh ist, wenn Politikerinnen und Politiker nicht auch noch Saufen wie in alten Zeiten.

Von Verena Mayer

SZ PlusWahlkampf
:Schreibt keine Bücher, lasst es unbedingt sein

Müssen Politikerinnen und Politiker sich mit einem eigenen Buch ein Denkmal setzen? Nach der Lektüre von Baerbock bis Laschet und von Brandt bis Schmidt: sehr gerne nicht.

Von Hilmar Klute

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