Er hockte einfach nur da und hielt das Messer gegen seinen Bauch. Eine Gefahr für andere war Mouhamed Dramé am 8. August in der Dortmunder Nordstadt nicht. Bis die Polizei kam: "Vorrücken und einpfeffern" lautete der Befehl des Einsatzleiters. Das Pfefferspray folgte, ohne Vorwarnung. Erst dann setzte sich der 16-Jährige in Bewegung. Es dauert nur Sekunden, dann schossen die Polizisten. Mit Tasern, dann mit einer Maschinenpistole.
MeinungGewalt bei Einsätzen:Polizisten müssen lernen, psychisch Kranke besser zu schützen - und nicht nur sich selbst

Kommentar von Lena Kampf
Lesezeit: 2 Min.

Zu oft sterben Menschen bei Einsätzen in psychischen Ausnahmesituationen - weil die Beamten schlecht reagieren. Es muss sich etwas ändern.
