Ukraine-Krise:Deutschland verspielt seinen Ruf, ein verlässlicher Partner zu sein

Lesezeit: 3 min

Ukraine-Krise: Auch da war der Bundeskanzler noch nicht: Joe Biden mit seiner Vorgängerin im Garten des Weißen Hauses.

Auch da war der Bundeskanzler noch nicht: Joe Biden mit seiner Vorgängerin im Garten des Weißen Hauses.

(Foto: Guido Bergmann/dpa)

Im Ukraine-Konflikt versucht Deutschland, sich herauszuhalten. Das schadet dem transatlantischen Bündnis mit den USA mehr als das Trump-Gepolter - und ist für Europa gefährlich.

Kommentar von Hubert Wetzel

So kann man das, was vom transatlantischen Bündnis noch übrig ist, natürlich auch kaputt machen. Nicht mit Gepolter wie Donald Trump, sondern mit hanseatischer Zurückhaltung. Mit Sätzen, die so fein abgewogen sind, dass sie am Ende überhaupt kein Gewicht mehr haben. "Wir werden klug agieren in einem solchen Fall, den wir hoffentlich nicht erleben", hat Bundeskanzler Olaf Scholz über Deutschlands Beteiligung an Sanktionen gegen Russland gesagt, sollte Wladimir Putin seine Armee in der Ukraine einmarschieren lassen. "Gleichzeitig müssen wir bedenken, welche Folgen das für uns selber hat." Erst hoffen, und wenn das nicht hinhaut, zusehen, dass man selbst heil aus der Sache herauskommt - das ist die deutsche Strategie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mornings; single
Liebe und Partnerschaft
»Was, du bist Single?«
Generationengerechtigkeit
Diese jungen Leute müssen exakt gar nichts
Rüdiger Lange vom Deutschen Herzzentrum in München, 2015
Gesundheit
"Man sollte früh auf hohen Blutdruck achten"
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
anne Fleck Müde
Gesundheit
»Kaffee? Probieren Sie mal zwei Gläser Wasser«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB