G-7-Treffen:Endet Globalisierungskritik, wenn der eigene Geldbeutel gefährdet ist?

Lesezeit: 2 min

G-7-Treffen: Letzte Vorbereitungen bevor die Gäste kommen.

Letzte Vorbereitungen bevor die Gäste kommen.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Der Ukraine-Krieg und Chinas Selbstisolierung beenden das Zeitalter der weltweiten Vernetzung. Aber was kommt danach? Die Gipfelgegner spüren die Unsicherheit - und bleiben lieber zu Hause.

Kommentar von Stefan Kornelius

Selten kam ein G-7-Treffen der Gründungsabsicht des Klubs so nahe wie in diesem Jahr. Als 1975 Frankreichs Präsident Valéry Giscard d'Estaing und der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Schloss Rambouillet einluden, wurde die Welt durchgeschüttelt von der großen Ölkrise und dem Zusammenbruch des Systems fester Wechselkurse. Die Entwicklungsstaaten wollten ihren Anteil am globalen Rohstoffmarkt und erzwangen von den einstigen Kolonialherren eine Beteiligung an der Ausbeute. Die Vereinten Nationen waren nicht länger Abbild der US-Nachkriegsordnung, sondern wurden zum Spielfeld auch der blockfreien und sich emanzipierenden Staaten - des "globalen Südens", wie es heute in vermeintlicher Nichtdiskriminierung heißt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Back view of unrecognizable male surfer in wetsuit preparing surfboard on empty sandy coast of Lanzarote island in Spain
Männerfreundschaften
Irgendwann hat man nur noch gute Bekannte
Loving couple sleeping together; kein sex
Beziehung
Was, wenn der Partner keine Lust auf Sex hat?
München
Stichwort "Ingwer": Schuhbeck vor Gericht
Soziale Ungleichheit
"Im Laufe des Lebens werden wir unzufriedener - aber die einen mehr als die anderen"
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebeskummer
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB