Welthandel

Energieschock
:Wie widerstandsfähig ist die Weltwirtschaft?

Zölle, Krisen, Kriege: Seit Jahren folgt ein ökonomischer Schock auf den nächsten. Der Iran-Krieg könnte ein Kipppunkt sein – aber es gibt auch Grund zur Zuversicht.

SZ PlusVon Björn Finke, Alexandra Föderl-Schmid und Alexander Hagelüken

Globalisierung
:Nadelöhre im weltweiten Handel

Eine Reise zu den wichtigsten Passagen im globalen Schiffsverkehr und den Konflikten, die die Weltwirtschaft immer wieder bedrohen.

SZ PlusVon Elisa von Grafenstein, Jonas Jetzig und Markus Zydra

MeinungStraße von Hormus
:Iran wird die Welt nicht mehr so lange erpressen können

Die Meerenge ist das Druckmittel des Regimes in Teheran. Doch nun baut Dubai einen neuen Hafen – und es gibt noch mehr Pläne, Waren drum herum zu transportieren. Könnte sein, dass die Marktwirtschaft die Sache erledigt.

SZ PlusKommentar von Alexander Mühlauer

Welthandel
:Dubai plant Ausweichhafen, um die Straße von Hormus zu umgehen

Die Sperrung der Meerenge durch Iran hat Dubais wichtigstem Hafen das Geschäft zerstört. Nun wollen die Emirate laut einem Medienbericht woanders einen neuen bauen.

Von Kerstin Bund und Markus Zydra

MeinungAutoindustrie
:Auch BMW kann sich der Realität nicht entziehen

Zuletzt vermittelten sie in München den Eindruck, dass die Krise der Autobranche BMW nicht viel anhaben kann. Das hat sich gerade gründlich geändert, muss aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht sein.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Meerenge
:Iran meldet 35 Hormus-Passagen

Nach iranischen Angaben haben binnen eines Tages 35 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der Revolutionsgarde erfolgt, berichtete der staatliche Rundfunk. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und ...

Autoindustrie
:Warum Mercedes in den USA ein Verkaufsverbot droht

Zwei Senatoren wollen chinesische Autos aus den USA verbannen – und das könnte auch für Mercedes üble Folgen haben. Denn die Schwaben haben Großaktionäre aus der Volksrepublik.

SZ PlusVon Christina Kunkel, Ann-Kathrin Nezik und Stephan Radomsky

Straße von Hormus
:„Die Menschen hier in Deutschland haben viel zu wenig Ahnung, wie ernst die Lage wirklich ist“

Seeminen, Drohnen, Raketen: In der Straße von Hormus geht seit Wochen nichts mehr. Silke Lehmköster, Flottenmanagerin von Hapag-Lloyd, muss jetzt dafür sorgen, dass Schiffe und Besatzung da irgendwie heil rauskommen. Nur wie?

SZ PlusVon Ulrike Nimz und Paulina Würminghausen

Autoindustrie
:VW-Chef Blume will den Konzern erneut schrumpfen

Überkapazitäten seien für den Konzern „langfristig nicht tragfähig“, sagt der Manager in einem Interview. Die Strategie: deutlich weniger Autos produzieren. Zieht da bald das große Sparprogramm auf?

SZ PlusVon Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Welthandel
:Was außer Öl noch teuer wird

Noch immer können Schiffe die Straße von Hormus nicht frei passieren. Die Blockade treibt Preise nach oben und zeigt ganz neue Schwächen der Industrie.

SZ PlusVon Thomas Fromm und Nakissa Salavati

Zölle
:Wie die Weltwirtschaft Trump trotzt

Ein Jahr ist es her, dass der US-Präsident anfing, die ganze Welt mit Zöllen zu überziehen. Und was tut die Welt jetzt? Irgendwie trotzdem weitermachen – und auf das Beste hoffen. Zu Besuch bei zwei deutschen Mittelständlern im Bundesstaat Connecticut.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Ann-Kathrin Nezik

Welthandel
:Der wichtigste Seeweg der Welt – eine Sackgasse

Kaum ein Kapitän wagt es gerade, die Straße von Hormus zu passieren. Etwa 2000 Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Wie geht es weiter?

SZ PlusVon Thomas Hummel und Paulina Würminghausen

Zölle
:EU-Parlament stimmt Handelsdeal mit den USA zu – unter Auflagen

Die Abgeordneten verlangen Schutzklauseln für die Zollvereinbarung mit Donald Trump. Washington erhöht derweil mit neuen Drohungen den Druck auf die EU.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Audi
:Kompakt für Europa, riesig für Amerika – Audis neue Modelle

Als letzter großer deutscher Hersteller präsentiert Audi eine durchwachsene Bilanz und einen wackeren Ausblick. Vor allem zwei neue Autos sollen die Ingolstädter wieder zum Erfolg führen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Logistik
:DHL trotzt Iran-Krieg und Trumps Zöllen

Beim Bonner Dax-Mitglied sinken die Umsätze, doch der Gewinn steigt. Der weltweit größte Logistikkonzern will in der Golfregion investieren, mit den Konflikten dort könne die Firma umgehen, sagt Vorstandschef Meyer.

SZ PlusVon Björn Finke

Iran-Krieg
:Ihre Schiffe hängen an der Straße von Hormus fest

Silke Lehmköster ist Flottenchefin bei Hapag-Lloyd. Als Leiterin des Krisenstabs der Hamburger Reederei hat sie gerade alle Hände voll damit zu tun, die Crews und die Kunden zu beruhigen.

SZ PlusVon Johanna Pfund

Straße von Hormus
:Das Nadelöhr, auf das nun die Welt schaut

Droht durch die Eskalation in Nahost eine Energiekrise wie kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine vor vier Jahren? Schon jetzt stauen sich an einer der wichtigsten Öl-Transportrouten der Welt etliche Schiffe – weil die Weiterfahrt zu riskant ist.

SZ PlusVon Theresa Eingartner, Elisa von Grafenstein, Oliver Klasen und Felicitas Kock

Konsum
:Wer verdient an der Schokolade?

Die Preise im Supermarkt steigen, doch Kakaobauern kämpfen ums Überleben. Der Discounter Lidl und die Organisation Fairtrade wollen das jetzt ändern – nicht nur aus Nächstenliebe.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Welthandel
:Der starke Euro belastet die deutschen Exporte

Wirtschaftsverbände sehen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Waren im Ausland in Gefahr.  Die Exporte dürften 2025 auf dem Niveau des Jahres 2022 verharren.

Außenhandel
:China erstmals seit 2010 nicht in Top fünf der deutschen Exportziele

Sowohl Großbritannien als auch Italien sind inzwischen wichtiger als Absatzmarkt für deutsche Produkte. Die meisten Exporte gehen in die USA, aber auch dort gibt es Probleme.

Welthandel
:Chinas Exportüberschuss steigt erstmals über die Billionen-Marke

Die Volksrepublik verkauft deutlich mehr Waren ins Ausland, als sie von dort importiert. Allein im November lag das Plus bei rund 112 Milliarden Dollar. Aber die US-Zölle sind eine Belastung.

Führungswechsel
:Wie tickt die Chefin von Deutschlands größtem Stahlkonzern?

Die Krisenfirma Thyssenkrupp Steel Europe trennt sich von ihrem Chef. Seine Nachfolgerin hat sich mit einem harten Sanierungspaket Respekt erworben – auch bei der Gewerkschaft.

SZ PlusVon Björn Finke

Klimawandel
:Die Schokoflation

Die Menschen gieren nach Schokolade, aber die Kakaobohnen werden immer teurer: Klima, Ernteausfälle, Spekulanten. Wie sich die großen Probleme der Welt auf eine kleine Hundert-Gramm-Tafel auswirken.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Annette Cardinale (Fotos)

Handelsstreit
:Was bedeutet die Chipkrise für die deutsche Autoindustrie?

Der Handelsstreit zwischen den USA und China trifft die kriselnde Autoindustrie hart. Gibt es alternative Lieferanten für die Chips von Nexperia? Und welche Folgen hätte es, wenn bald die Bänder in den Werken stillstehen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Tobias Bug, Jan Diesteldorf, Helmut Martin-Jung, Stephan Radomsky, Vivien Timmler und Paulina Würminghausen

Italien
:Warum Italiens wichtigster Hafen um deutsche Kunden wirbt

Der Hafen von Genua boomt. Nur die Nachfrage aus dem Norden lässt zu wünschen übrig. Unterwegs zwischen Riesenfrachtern und Monsterkränen.

SZ PlusVon Marc Beise

Chipmangel
:Deutschen Autobauern drohen Produktionsstopps

China hat im Handelsstreit mit den USA die Ausfuhr von wichtigen Halbleitern gestoppt. Deshalb könnten in deutschen Autofabriken bald die Bänder stillstehen.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Neuer Fünfjahresplan
:China sucht nach Stabilität

Während die Wirtschaft stagniert und der Handelsstreit mit den USA weiter tobt, entwirft die Volksrepublik einen Fahrplan für die kommenden fünf Jahre. Noch nie stand Chinas Planwirtschaft im 21. Jahrhundert so sehr unter Druck.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Aktuelles Lexikon
:Exportkontrollen

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China spielen sie eine entscheidende Rolle. Regierungen legen fest, welche Waren das Land verlassen dürfen – und nutzen das als Waffe.

Von Gregor Scheu

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
:Wissenswertes über die Banane

Eine kleine Ausstellung auf dem Freisinger Gelände der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf widmet sich der Frucht, die weltweit am meisten gehandelt wird.

Von Francesca Polistina

Seltene Erden
:Chinas neues Druckmittel im Handelskrieg

Die Regierung nutzt ihre Vormacht bei Seltenen Erden weiter als politisches Instrument. Mit neuen Exportauflagen will sie den Zugang und das Know-how zu den wertvollen Rohstoffen einschränken. Und sendet damit ein Signal an Washington.

SZ PlusVon Gregor Scheu

MeinungIndustrie
:Zum Glück wird Stahl teurer

Die EU-Kommission erhöht die Zölle für das Material – und damit die Kosten für wichtige Branchen wie die Autoindustrie. Trotzdem ist der Schritt richtig.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungWelthandel
:Opportunismus lohnt sich nicht in diesem Amerika

Donald Trump stellt deutsche Manager vor eine ungewohnte Aufgabe: Ihr Rezept für den Umgang mit unangenehmen Partnern funktioniert bei diesem US-Präsidenten nicht. Anbiedern bringt hier keine Rendite.

SZ PlusEssay von Karl-Heinz Büschemann

MeinungKonjunktur
:„China Speed“ sollte für Deutschland kein Vorbild sein – sondern eine Warnung

Viele deutsche Unternehmer und Manager träumen vom „China Speed“. Doch der Blick nach Peking zeigt: Tempo allein führt nicht zum Erfolg, sondern in die Sackgasse.

SZ PlusKommentar von Gregor Scheu

Zölle
:Postversand in die USA um mehr als 80 Prozent eingebrochen

Auf Pakete, die weniger als 800 US-Dollar wert waren, fielen bisher keine Importzölle an. Doch die Trump-Regierung hat diese Regel abgeschafft. Das trifft chinesische Plattformen, aber auch US-Verbraucher.

Welthandel
:Trump erhöht die Zölle, Indien bleibt stur

Mit einem 50-Prozent-Zollsatz straft US-Präsident Donald Trump Delhi ab, eigentlich ein Verbündeter Washingtons in Asien. Und was macht Premierminister Narendra Modi? Er wendet sich nach Osten.

SZ PlusVon David Pfeifer

SCO-Gipfel in China
:Ein Tanz von Elefant und Drache

US-Präsident Trump umgeht die internationalen Institutionen und bedroht einzelne Länder mit Zöllen. Indien und China rücken zusammen und zeigen, wie eine neue Weltordnung unter Pekings Führung aussehen könnte.

SZ PlusVon David Pfeifer und Lea Sahay

US-Zölle
:Deutsche Post nimmt keine Firmenpakete in die USA mehr an

Trump hat die Zollregeln verschärft, doch vieles ist noch unklar. Deshalb stoppt die Deutsche Post fürs Erste den Paketversand in die USA für Geschäftskunden. Die müssen nun eine teurere Alternative wählen.

SZ PlusVon Björn Finke

Handel mit den USA
:Autozölle könnten rückwirkend auf 15 Prozent sinken

Europäer und Amerikaner vereinbaren Details zum geplanten Zollabkommen. Die deutschen Autohersteller reagieren erleichtert, auch wenn noch einiges unklar ist. Sicher scheint aber: Die EU zahlt einen hohen Preis.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Zollpolitik
:Deal auf dem Golfplatz

Die Europäische Union und die USA beenden ihren Zollstreit. Ist die EU US-Präsident Trump dabei zu sehr entgegengekommen? Oder ist das Ergebnis ein guter Kompromiss? Die Meinungen der SZ-Leser gehen auseinander.

Verhandlungsforschung
:„Trump tritt auf wie ein Schutzgelderpresser“

Wie verhandelt man mit jemandem, der so unberechenbar ist wie der US-Präsident? Der Verhaltensökonom und Spieltheoretiker Axel Ockenfels hat ein paar Tipps.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Oliver Klasen

Wie leben wir 2035?
:„Die Anarchie der Staatenwelt kehrt zurück“

Amerika, China und der Rest: Politikwissenschaftler Ulrich Menzel hat sich ein Leben lang mit dem Wandel der Weltordnung beschäftigt. Wie blickt er in dieser unsicheren Zeit in die Zukunft?

SZ PlusInterview: Johan Schloemann

Flugzeuge
:Trump verschont die Luftfahrt – aus Eigennutz

Im Handelsabkommen zwischen den USA und Europa ist der Luftfahrtsektor von Zöllen ausgenommen. Sie hätten die Branche womöglich zerstört – und vor allem amerikanischen Unternehmen geschadet.

SZ PlusVon Jens Flottau

MeinungZollabkommen mit den USA
:In seiner zweiten Amtszeit vollendet der US-Präsident sein Zerstörungswerk

Im Welthandel gilt nun ebenfalls das Recht des Stärkeren, nicht mehr die Herrschaft des Rechts. Die EU könnte das Ende der bisherigen Ordnung für einen  Aufbruch nutzen. Ein Vorbild dafür gibt es.

SZ PlusKommentar von Ulrich Schäfer

MeinungMercedes und Porsche
:Die Auto-Bosse lassen Verleugnung und Wut hinter sich. Gut so

Noch machen die Hersteller Gewinn, aber die Profite schrumpfen rasend. Sie müssen akzeptieren, dass das Geschäft härter geworden ist.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Autoindustrie
:Mercedes und Porsche leiden – das sind die Gründe

Im Südwesten sitzen mit Mercedes-Benz und Porsche gleich zwei deutsche Industrie-Ikonen. Nach Jahren des Booms brechen die Gewinne ein. Das wirkt sich auch auf die Mitarbeitenden aus.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirtschaftskonjunktur
:IWF: Mini-Wachstum in Deutschland 2025 möglich

Zuletzt zeigte sich der Internationale Währungsfonds in Bezug auf das  Wachstum in Deutschland skeptisch. Nun haben die Konjunkturexperten nochmal neu gerechnet.

Trumps Zollpolitik
:Deals, Deals, alle meine Deals

Kurz vor Ablauf der vom US-Präsidenten gesetzten Frist gibt es eine Einigung mit der EU. Wie stehen die Europäer nun da, im Verhältnis zu anderen Ländern, mit denen Trump zuvor einig wurde? Ein Überblick.

SZ PlusVon Oliver Klasen

Gipfeltreffen in Peking
:Ein Eklat zwischen China und EU liegt in der Luft

Am Donnerstag empfängt Chinas Regierung die EU-Führung in Peking. Doch die Stimmung ist frostig, die Liste der Streitpunkte lang. Und verhandelt wird nach der Methode Trump.

SZ PlusVon Lea Sahay

Internationale Wirtschaft
:„Die EU hat die Schlüsselrolle für eine neue Welthandelsordnung“

Der Gemeinwohl-Ökonom Christian Felber kritisiert den Niedergang sozialer und ökologischer Werte. Er glaubt, dass nun auf die Europäische Union eine große Aufgabe zukommt.

SZ PlusInterview von Silvia Liebrich und Dieter Sürig

Diplomatie
:Militärischer Zwischenfall führt zu Spannungen zwischen Berlin und Peking

Ein Schiff der chinesischen Marine soll im Roten Meer einen Laser auf ein Flugzeug der Bundeswehr gerichtet haben. Das Auswärtige Amt bestellt deshalb Chinas Botschafter ein. Zuvor hatte schon das Kanzleramt scharf protestiert – und China zu einer generellen Verhaltensänderung aufgefordert.

Von Nicolas Richter, Lea Sahay und Sina-Maria Schweikle

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