"Markus Lanz":Lanz wird zum Gast im eigenen Studio

"Markus Lanz": Alon Meyer und Tuğba Tekkal bei Lanz.

Alon Meyer und Tuğba Tekkal bei Lanz.

(Foto: Markus Hertrich)

Fußball bildet den Rahmen einer Lanz-Sendung, die dann zum Glück doch Aufklärung zur Lage der Gesellschaft betreibt - dank eines Gastes, der den Moderator angenehm forsch unter Druck setzt.

Von Felix Haselsteiner

Nach 20 Minuten gibt es einen historischen Moment in der Geschichte der Sendung "Markus Lanz": Ein Gast unterbricht Moderator Lanz mitten in seiner Frage und nicht wie sonst andersrum. "Warum definiert man das als andere Seite?", fragt Alon Meyer seinen Gastgeber provokativ mitten hinein in seine Definition der "anderen Seite": Das seien ihm, Meyer, dem Präsidenten des deutsch-jüdischen Sportverbands Makkabi, gegenüber doch "die Palästinenser" und die Unterstützer Palästinas im Nahostkonflikt, sagt Lanz - was zu Widerspruch führt.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusWas ist Antisemitismus?
:Freunde, das ist schmutzig

Antisemitismus ist keine Spezialität einiger böswilliger Leute. Er kann jedem passieren. Eine Warnung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: