ItalienOhne "L'Espresso" wäre Italien ein anderes Land

Lesezeit: 4 Min.

"L'Espresso" ist so etwas wie Italiens "Spiegel" - was der neue Verleger mit ihm vorhat, weiß niemand.
"L'Espresso" ist so etwas wie Italiens "Spiegel" - was der neue Verleger mit ihm vorhat, weiß niemand. Elke und Dietrich Loewe/ARD/picture alliance / ROPI

Das Magazin hat ein Neuverleger aus Neapel gekauft - und sogar bei der Tochter "La Repubblica" wird aus Protest dagegen gestreikt.

Von Oliver Meiler

Der Krieg in der Ukraine, mit allen seinen unbedingt berichtenswerten Folgen für ganz Europa, ist ein denkwürdiger Moment für den Streik einer Redaktion. Doch wenn die Journalisten bei Italiens wichtigstem Nachrichtenmagazin und bei einer führenden Zeitung im Land die Arbeit niedergelegt haben, ist das vor allem ein besonders deutliches Signal für die Sorge in der Branche - ein doppeltes Ausrufezeichen. Grund für die Aufregung: Die renommierte Wochenzeitschrift L'Espresso, so etwas wie der Spiegel der Italiener, ist an einen Neuverleger aus Neapel verkauft worden, von dem niemand weiß, was er mit dem Magazin vorhat.

Zur SZ-Startseite

Italienische Presse
:Geschichte einer Revolution von oben

Die großen italienischen Zeitungen "La Repubblica und " La Stampa" werden von einer erfolgreichen Turiner Industriellenfamilie übernommen. Warum das bewährte publizistische Stimmen zum Verstummen bringen könnte.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: