Zum Tod von Gerd Ruge:Wer ihn sah, musste zuhören

Gerd Ruge

Der Reporter und Korrespondent Gerd Ruge im Jahr 2005.

(Foto: Regina Schmeken)

In der Eiseskälte sprach er für die Tagesschau heiser ins Mikrofon: Der langjährige ARD-Korrespondent Gerd Ruge fesselte mit seinen Berichten aus dem finsteren Russland und dem kaum leichter zu begreifenden Amerika. Über einen politischen Journalisten, der alles andere war als ein Machtmensch.

Von Willi Winkler

In der Sowjetunion, daran ließ Gerd Ruge keinen Zweifel, war es kalt, bitterkalt. Mit einer Pelzmütze stand er auf dem Roten Platz und sprach für die Tagesschau heiser in ein Mikrofon. Kalt war der Krieg, der zum Glück nie heiß wurde, kalt war das Land, aus dem der Mann berichtete, aber seltsamerweise brannte er für das Land, aus dem er Kälteschwaden über den Fernseher schickte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Byung Jin Park
SZ-Magazin
»Ich dachte, ich sei ein fauler Sack«
Alpen: Fernblick über das Balderschwanger Tal
Corona-Pandemie
Warum der Alpenraum ein Impfproblem hat
alles liebe
Zurückweisung
"Je größer die Selbstliebe, desto schmerzlicher die Abweisung"
Feueralarm am Flughafen Berlin
Flughafen Berlin Brandenburg
Reißt den BER wieder ab
Family having a barbecue in garden model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxINxGERxSU
Finanzen
Wie man im Alltag Hunderte Euro sparen kann
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB