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VIP-Klick: Shakira berät Obama:Waka Waka Washington

Mit frischen Beats ins Weiße Haus: Shakira hat einen neuen Boss - den US-Präsidenten höchstselbst. Barack Obama hat die Popsängerin in eine Kommission für Bildungspolitik berufen - aus gutem Grund.

Sie ist nicht nur Expertin für sexy Hüftschwünge und Popsongs mit Hitgarantie. Neuerdings ist Shakira auch Beraterin für Bildungsthemen. US-Präsident Obama persönlich hat den Star mit den kolumbianischen Wurzeln zu einer seiner Bildungsberaterinnen ernannt. Shakira, die mit vollem Namen Shakira Isabel Mebarak Ripoll heißt, wird einer Kommission angehören, die sich mit der Frage der Bildung der hispanischstämmigen Minderheit in den USA befasst, teilte das Weiße Haus in Washington mit.

Die neue Stimme für die hispanischen Kinder und Jugendlichen in den USA: Shakira.

(Foto: AP)

Zu Shakiras neuen Kollegen gehören Vertreter aus Politik und Bildung, wie Nancy Navarro, Stadträtin aus Montgomery mit hispanischen Wurzeln, oder Adrián A. Pedroza, Aktivist und Experte für Bildungsthemen und Einwanderung. Gemeinsam soll sich das Gremium dafür einsetzen, dass Hispanischstämmige Zugang zur bestmöglichen Bildung in den USA erhalten.

Eine Prise Star-Appeal hat noch keiner Kommission geschadet, mag sich Obama gedacht haben, als er die 34-jährige Sängerin berief. Schließlich hatte Shakira 2008 schon seinen Wahlkampf erfolgreich unterstützt. Allein der Publicity wegen ist die Grammy-Gewinnerin allerdings nicht auf ihrem Posten gelandet. Shakira engagiert sich seit Jahren für Bildungsthemen: 1997 gründete sie die Stiftung Pies Descalzos (Nackte Füße), die sich für Kinder in ihrer Heimat Kolumbien einsetzt und seit 2003 ist Shakira zudem Unicef-Boschafterin.