bedeckt München
vgwortpixel

Istanbul:Auf der Brücke

Istanbul

Sonnenuntergang in Istanbul: Blick vom Goldenen Horn auf die Süleymaniye-Moschee.

(Foto: mauritius images / age fotostock)

Unsere Autorin berichtete zehn Jahre aus der Türkei. Sie erlebte ein gespaltenes Land, das zwischen Aufbruch und Despotie schwankt. Ein wehmütiger Abschiedsgruß.

Als ich zum ersten Mal nach Istanbul kam, nahm ich ein Schiff. Es fuhr zu den Prinzeninseln. Ich hatte gehört, dass in den Klöstern dort einst byzantinische Prinzessinnen und Prinzen eingekerkert waren, sonst wusste ich wenig. Es war November, Nebel lag auf dem Wasser. Mein Begleiter, der Türkisch konnte und mich zu dieser Reise überredet hatte, wollte trotz der Kälte auf dem Schiffsdeck bleiben. Das war mein Glück.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Börse und Corona
Abschied von der Dividende
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Coronavirus
Krankheit Angst
Teaser image
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Teaser image
Politik und Corona
Unter Druck
Zur SZ-Startseite