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Sternenkinder:"Die Realität soll sichtbar sein"

Allen Babygesichtern ist gemeinsam, dass sie mit besonders genauen, feinen Strichen gezeichnet sind. Illustration: Larissa Reinboth

Wie zeichnet man einen Menschen, der die Welt nie kennenlernen wird? Die Künstlerin Larissa Reinboth porträtiert Sternenkinder - Babys, die vor oder während der Geburt starben. Mit ihren Bildern will sie den trauernden Eltern helfen.

Von Verena Mayer

Die Gesichter von Babys kurz nach der Geburt, auf Papier gezeichnet. Ihre Augen sind geschlossen, einige haben ausgeprägte Züge, Stupsnasen, geschwungene Lippen. Andere sehen aus, als seien sie sehr früh geboren worden, mit zerbrechlich wirkenden Armen und Beinen. Allen Gesichtern ist gemeinsam, dass sie mit besonders genauen, feinen Strichen gezeichnet sind. So, als habe jemand die Persönlichkeit der Babys erkunden wollen.

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