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Samenspende:Der Baby-Macher

Baby-Boom in Sachsens Krankenhäusern

Bei vielen der Babys ließe sich die Vaterschaft des Schweizers nicht leugnen (Symbolbild).

(Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa)

Seit elf Jahren spendet ein Schweizer sein Sperma. Ganz privat, ohne Arzt und Samenbank. Er hat fast 100 Kinder gezeugt, zu vielen von ihnen hält er guten Kontakt. Warum macht er das?

Von Helena Ott

Es gibt sehr viele kleine gelbe Ordnersymbole auf Martin Hütters Speicherstick, alle mit Vor- und Nachname beschriftet. Wenn er sie mit der Maus öffnet, erscheinen Fotos von zwei lächelnden Frauen mit ihrem Neugeborenen auf dem Arm, ein dunkelhaariges Mädchen, das Rollerfahren übt und ein Junge mit Schultüte. Die Kinder auf den Fotos haben eine Gemeinsamkeit: Martin Hütter ist ihr Vater. Biologisch zumindest.

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