Zukunft der Arbeit:Länger arbeiten? Ja, bitte!

Zukunft der Arbeit: Reinhard Ehrlich, 70, freut sich, dass sein Wissen weiterhin gebraucht wird.

Reinhard Ehrlich, 70, freut sich, dass sein Wissen weiterhin gebraucht wird.

(Foto: Catherina Hess)

Deutschland fehlen überall Arbeitskräfte. Gleichzeitig wollen viele Menschen im Rentenalter weiterarbeiten. Eine kleine Firma in Aschaffenburg hat die naheliegende Lösung gefunden.

Von Peter Fahrenholz

Wenn der gelernte Werkzeugmacher Reinhard Ehrlich zu Kunden fährt, um ihnen eine neue Maschine zu erklären, ist seine Frau oft mit dabei. Und während Herr Ehrlich die Kunden berät, geht Frau Ehrlich gern ein bisschen shoppen, wie er das selber nennt. "Oft gibt sie in der Zeit mehr Geld aus, als ich verdiene", scherzt Ehrlich. Was sich zunächst nach einem seltsamen Arbeitsmodell anhört, erklärt sich mit Blick auf Ehrlichs Alter ganz schnell. Der Mann ist 70 Jahre alt und damit längst im Rentenalter. Aber zu Hause rumzusitzen und ab und an den Rasen im Garten zu mähen, ist nichts für ihn. "Ich bin zufrieden, wenn ich an einem Tag was bewegen kann", erzählt er, "Sonntag ist für mich der schlimmste Tag."

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