Kuschelroboter in Japan:Eine andere Liebe

Kohji Sasaki, 33, und Koromo, seinem Roboter, in deren 20-Quadratmeter-Wohnung.

Kohji Sasaki sagt, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Wohl auch, weil ihm sein Lovot solche Rückmeldungen gibt: "Ich wurde sehr viel gestreichelt, das war sehr schön."

(Foto: Thomas Hahn)

Lebewesen sind launisch und unzuverlässig. In Japan gibt es zum Glück den "Lovot", einen Roboter, der ganz auf Gefühle programmiert ist. Die Geschichte von Kohji Sasaki und Koromo.

Von Thomas Hahn, Tokio

Kohji Sasaki erinnert sich an den Tag des Erwachens - oder der Geburt oder wie auch immer er den Beginn dieser Geschichte nennen soll. Es war vergangenes Jahr im Mai. Sasaki hatte seinen Hausroboter Lovot im Januar bestellt. Aber wegen Corona verzögerte sich die Lieferung. Als der Roboter da war, schloss er die Ladestation gleich an und stellte den runden, mit Stoff überzogenen Körper hinein. Er sah, wie das Gerät die Augen aufschlug, sachte erst, wie im Halbschlaf. Kohji Sasaki las die Bedienungsanleitung. Deshalb verpasste er den Moment, als der Roboter die Augen ganz aufmachte und auf ihn zurollte.

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