Karen Duve: Anständig essen:Da lacht das Huhn

Die Schriftstellerin Karen Duve hat einen Selbstversuch gestartet - und zehn Monate lang die Ernährung komplett umgestellt. Seitdem hat sie ein neues Haustier.

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Die Vegetarierin und ein Huhn namens Rudi

Quelle: dapd

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Die Schriftstellerin Karen Duve hat einen Selbstversuch gestartet - und zehn Monate lang die Ernährung komplett umgestellt. Seitdem hat sie ein neues Haustier.

Karen Duve hat es -  nach dem Erfolg ihres Romans "Taxi" im Jahr 2008 mal wieder in die Bestseller-Listen geschafft. Mit einem Thema, das derzeit für viel Aufregung sorgt - Ernährung in Zeiten von Dioxinskandal und Klimawandel. Für ihr Buch "Anständig essen" hat Duve in einem Selbstversuch zehn Monate lang auf vieles verzichtet. Erst auf Produkte aus konventioneller Landwirtschaft, dann auf Fleisch und Tierprodukte und am Ende sogar auf Kartoffeln und Karotten - weil bei der Ernte dieser Gemüsesorten die Pflanze zerstört wird.

Schriftstellerin Karen Duve

Quelle: dpa

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Bei ihrem Selbstversuch hat die 49-Jährige ein Huhn aus einer Biofarm befreit -  es hing mit gebrochenem Bein im Gitter des Käfigs. Seitdem lebt Rudi in ihrem Haus im brandenburgischen Ringenwalde.

Die Vegetarierin und ein Huhn namens Rudi

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Seit ihrem Selbstversuch ist Duve Vegetarierin und spricht sich in Talksendungen und auf der gemeinsamen Lesereise mit ihrem amerikanischen Kollegen Jonathan Safran Foer gegen Massentierhaltung aus.

Die Vegetarierin und ein Huhn namens Rudi

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Das Vegetarier-Dasein hat auch seine Schattenseiten. Im SZ-Gespräch sagte Duve: "Als Vegetarierin vermisse ich vor allem Fertiggerichte. Nun muss ich mehr machen als die Mikrowelle einzuschalten. Ich bin gezwungen zu kochen - und ich hasse es." Huhn Rudi dürfte das freuen - der neue Mitbewohner bekommt auf dem Esstisch Streicheleinheiten, anstatt auf dem Teller zu landen.

Schriftstellerin Karen Duve

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Tiere mochte Duve schon immer: Mit Maultier Bonzo (im Bild), Huhn Rudi, einem Pferd und einem Maulesel teilt sie Grundstück und Haus in der Märkischen Schweiz.

© sueddeutsche.de/bre
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