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Israel:Wo allen alles gehört

Auch Tourismus ist im Kibbuz längst Teil des Geschäftsmodells, zum Beispiel hier in En Gev.

(Foto: All mauritius images/mauritius images)

Die israelische Kibbuz-Bewegung wurde als gelebte sozialistische Utopie in der ganzen Welt bekannt. Heute hat sich dort vieles verändert. Ein Besuch bei Landwirten, Öko-Pionieren und Kapitalisten.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Hoch, noch höher, und schließlich hat man einen Blick über die Dattelplantagen. Mit einem Ruck bleibt die Plattform stehen. Yoni Thorne hat Höhenangst, ist aber auf das Hubfahrzeug geklettert, das normalerweise zur Dattelernte benutzt wird. Denn von hier oben hat man einen Überblick über das gesamte Areal, das zum Kibbuz Ketura gehört. "Ist das nicht großartig?", fragt der sonnengegerbte 55-Jährige mit einem Grinsen und verweist mit einer ausladenden Geste auf die Wüstenlandschaft, in der sich der Kibbuz mit den landwirtschaftlich genutzten Flächen ringsum als grüner Flecken breit macht. Mit sichtlichem Stolz erzählt er, welche Dattelsorte wo angebaut wird und wie das Bewässerungssystem funktioniert.

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