Gesellschaft:„Miss Germany“ Geiss: Kirche hat „eigentlich coole Message“

Kira Geiss, amtierende Miss Germany, in der Stiftskirche. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Kirche hat aus Sicht von „Miss Germany“ Kira Geiss „eigentlich eine coole Message“. Diese Botschaft müsse sie aber dringend auf andere Art und Weise vermitteln, wenn sie junge Leute gewinnen will, sagte die 21-Jährige aus Wilhelmsdorf (Landkreis Ravensburg) der Deutschen Presse-Agentur. „Einfach sagen, dass sie kommen dürfen, reicht nicht.“ Die Ansprüche der jungen Generation hätten sich geändert. So müssten die Kirchen sich stärker in sozialen Netzwerken engagieren, wo diese Zielgruppe unterwegs sei. Und wer junge Leute erreichen will, müsse auch mit jungen Leuten arbeiten.

Geiss hatte im März die Wahl zur „Miss Germany“ im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) gewonnen. Sie war damit angetreten, der jungen Generation eine Stimme geben zu wollen. Wegen der Arbeit ruht die Ausbildung am theologischen Seminar der Evangelischen Missionsschule in Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis) im Moment, wie Geiss sagte.

In Magdeburg hat sie eine Jugendgemeinde mitgegründet. „Wir brechen mit dem klassischen Gottesdienst“, erklärte Geiss. Alle zwei Wochen sonntags finde um 16.30 Uhr das Angebot „Coffee & Church“ mit kleinen Predigtimpulsen statt. „Es kommen viele Menschen“, sagte sie. „Wenn sie sehen, Kirche kann anders sein, finden sie den Weg zum Glauben.“

© dpa-infocom, dpa:230809-99-774511/2

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