bedeckt München

Freundschaft:Ich und der ganz andere

Unterschiedlicher geht es kaum: Die beiden Iren Finbarr O'Brien (links) und Chris Lyons dürften eigentlich keine Freunde sein.

(Foto: Kenneth O'Halloran)

Irland wagt ein Experiment: Eine Versammlung aus hundert Bürgern diskutiert wichtige Themen und beeinflusst das Parlament. So ist lebendige Politik entstanden - und eine unwahrscheinliche Freundschaft zwischen zwei Männern: einem Schwulen und einem Homophoben.

Von Bastian Berbner, SZ-Magazin

Finbarr O'Briens trauriges Leben, das bisher 62 Jahre dauert, kennt auch Schönheit. Die Geburten seiner beiden Söhne. Nachmittage mit seinen Enkelkindern. Auch der Moment, als er erfuhr, dass sich der Mann, dessen Namen er nicht ausspricht, umgebracht hat. Aber die beste Zeit seines Lebens, sagt Finbarr O'Brien, war eine andere. Sie währte etwas mehr als ein Jahr und begann an einem Tag im Herbst 2012, der gewöhnlicher nicht hätte sein können. Als hätte diese unwahrscheinliche Großartigkeit, die auf ihn wartete, einen feinen Sinn für Ironie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Andri Magnason
Klimawandel
"Wir werden die Generation sein, die es verbockt hat"
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
"Bild Live"
In der Fernsehfabrik
Infektionsschutz in Thüringen
Covid-19
Wer sich wo mit Corona ansteckt
Zur SZ-Startseite