Freundschaft:Ich und der ganz andere

Lesezeit: 23 min

Freundschaft: Unterschiedlicher geht es kaum: Die beiden Iren Finbarr O'Brien (links) und Chris Lyons dürften eigentlich keine Freunde sein.

Unterschiedlicher geht es kaum: Die beiden Iren Finbarr O'Brien (links) und Chris Lyons dürften eigentlich keine Freunde sein.

(Foto: Kenneth O'Halloran)

Irland wagt ein Experiment: Eine Versammlung aus hundert Bürgern diskutiert wichtige Themen und beeinflusst das Parlament. So ist lebendige Politik entstanden - und eine unwahrscheinliche Freundschaft zwischen zwei Männern: einem Schwulen und einem Homophoben.

Von Bastian Berbner, SZ-Magazin

Finbarr O'Briens trauriges Leben, das bisher 62 Jahre dauert, kennt auch Schönheit. Die Geburten seiner beiden Söhne. Nachmittage mit seinen Enkelkindern. Auch der Moment, als er erfuhr, dass sich der Mann, dessen Namen er nicht ausspricht, umgebracht hat. Aber die beste Zeit seines Lebens, sagt Finbarr O'Brien, war eine andere. Sie währte etwas mehr als ein Jahr und begann an einem Tag im Herbst 2012, der gewöhnlicher nicht hätte sein können. Als hätte diese unwahrscheinliche Großartigkeit, die auf ihn wartete, einen feinen Sinn für Ironie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Kueche praktisch
Wohnen
Was eine praktische Küche ausmacht
Haushalt
Alter
"Die Erleichterung, die Dinge geregelt zu haben, ist größer als der Schmerz"
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Liebe und Partnerschaft
»Slow Sex hat etwas sehr Meditatives«
Magersucht und Social Media
Die Schönheit der anderen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB