Italien:"Ich wäre gerne Direktor der Uffizien geblieben"

Italien: Der deutsche Kunsthistoriker und Museumsdirektor der Uffizien Eike Schmidt im Museum in Florenz.

Der deutsche Kunsthistoriker und Museumsdirektor der Uffizien Eike Schmidt im Museum in Florenz.

(Foto: Natalie Neomi Isser)

Abschiedsinterview mit Eike Schmidt, der das berühmte Museum acht Jahre lang geprägt hat und nun aufhören muss. Wird er Bürgermeister von Florenz?

Interview von Marc Beise, Florenz

Eike Schmidt, 55, arbeitet viel und lange. Die SZ empfängt er, wie immer, im blauen Businessanzug mit Krawatte, zum Abschiedsinterview spät am Abend in den Uffizien. Zunächst führt er durch die jetzt dunklen Säle. Nachts im Museum, tatsächlich. Dabei geht es treppauf, treppab bis in einen Konferenzraum mit rundem Tisch und moderner Videotechnik. Hier sitzt Schmidt auch schon mal um ein Uhr nachts, wenn es Schalten mit Übersee gibt. Der Direktor eines der berühmtesten und erfolgreichsten Museen der Welt ist international ein gefragter Mann. In Florenz allerdings einer auf Abruf, Ende des Jahres ist Schluss. Zeit für Rück- und Ausblick.

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