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Rechtspopulismus:Heute schon bedroht gefühlt?

vor EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise

Kundgebung von Pegida im Februar 2016 in Dresden.

(Foto: dpa)

Angst und Verunsicherung werden gern als Erklärung für den Erfolg rechter Parteien zitiert. Dabei geht es weniger um Furcht, sondern um Feindbilder und Hass.

Von Jens Bisky

Und, heute schon verunsichert gewesen, bedroht gefühlt? Diese seelischen Zustände werden gern herangezogen, wenn es gilt, politisch motivierte Gewalt oder die Triumphe populistischer Parteien zu erklären. Was der offenen Gesellschaft anormal oder pathologisch scheint, soll seinen Grund in Ängsten haben, die nicht angemessen bewältigt werden, in der Furcht vor Kontrollverlust, in Gefühlen der Hilflosigkeit, dem Eindruck, nicht gehört zu werden, keine Anerkennung zu finden.

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