Streit um deutsch-russisches Ausstellungsprojekt:"Wenn die Kunst spricht, spricht sie bis zum letzten Moment"

Lesezeit: 5 min

Pressebilder: Diversity United
ACHTUNG:  VG Bild-Kunst, Bonn 2021.
Credit ist vollständig zu nennen!!!

Gesteigerte Realität: Der Ukrainische Künstler Boris Mikhailov fotografierte in den Kulissen des Filmprojekts DAU das "Soviet Collective Portraits" (2011).

(Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Courtesy the artist und Suzanne Tarasieve Gallery, Paris)

"Diversity United" heißt eine monumentale Ausstellung im Berliner Flughafen Tempelhof. Ihre Themen: Europa, Freiheit, Demokratie. Einer der Schirmherren: Wladimir Putin - ausgerechnet. Warum das Ganze in mehr als einer Hinsicht bizarr ist.

Von Sonja Zekri

Es klingt wie Ironie: Eine Ausstellung mit Werken von 90 Künstlerinnen und Künstlern aus 34 Ländern, gefördert vom Auswärtigen Amt, feiert Europa, den Dialog, die Demokratie, Freiheit, Individualität, eigentlich alles, was Europa gegenüber dem Rest der Welt als Distinktionsgewinn geltend macht. Und Schirmherr ist - neben Frank-Walter Steinmeier und Emmanuel Macron - der russische Präsident Wladimir Putin.

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