"One Love" bei der WM in Katar:Deutschland ist Weltmeister

Lesezeit: 5 min

"One Love" bei der WM in Katar: Testlauf: Manuel Neuer Mitte November in Oman.

Testlauf: Manuel Neuer Mitte November in Oman.

(Foto: Imago/Ulmer/Markus Ulmer)

Und zwar im Rechtfertigen. Warum es folgerichtig ist, die "One Love"-Binde in Katar wegzulassen.

Von Nele Pollatschek

Das Weiseste, was bislang zu dieser Fußball-Weltmeisterschaft gesagt wurde, geht so: "Ich weiß noch nicht, ob ich die WM schaue oder nicht, aber was ich auf keinen Fall tun werde, ist mich dafür zu rechtfertigen, wenn ich sie schaue." Man würde an dieser Stelle gerne eine Quelle einfügen, behaupten, es wäre einer der Katar-Diskutanten bei Markus Lanz gewesen, der so etwas Reflektiertes von sich gab, ein Teilnehmer in der ZDF-Doku "Geheimsache Katar" oder vielleicht ein zaudernder Zuschauer im ARD-Studio, der noch während der schlecht choreografierten Eröffnungsfeier damit haderte, ob er das erste Spiel (Ecuador - Katar) schaut oder doch besser nach Hause geht, eine Runde Halma spielt und im Zwiegespräch mit seinem Gott ergründet, was zur Hölle Morgan Freeman da getan hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
Nachruf auf Dietrich Mateschitz
Voller Energie
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Zur SZ-Startseite