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Nominierungen für den Academy Award 2014:"Gravity" und "American Hustle" sind Oscar-Favoriten

´Gravity" ist Favorit bei den britischen Bafta-Filmpreisen

Sandra Bullock und George Clooney im oscarnominierten Science-Fiction-Streifen "Gravity"

(Foto: dpa)

Der Weltraumthriller "Gravity" und die Kriminalkomödie "American Hustle" gehen als Favoriten ins Oscar-Rennen. Das deutsche Stasi-Drama "Zwei Leben" schaffte es hingegen nicht in die Endrunde um die Verleihung des Academy Award.

Der Weltraumthriller "Gravity" und die Kriminalkomödie "American Hustle" gehen als Favoriten ins Oscar-Rennen. Beide Filme wurden am Donnerstag in Beverly Hills je zehn Mal nominiert, darunter in der Königskategorie "Bester Film" und für Regie. Das Sklavendrama "12 Years a Slave" folgt mit neun Nominierungen.

Als Bester Film sind folgende Kandidaten nominiert:

"American Hustle" von David O. Russell hat neben der Hauptkategorie auch Chancen für die beste Regie, die beste Hauptdarstellerin, den besten Hauptdarsteller, den besten Nebendarsteller und die beste Nebendarstellerin.

Größter Konkurrent ist das bildgewaltige Weltraumdrama "Gravity" des Mexikaners Alfonso Cuarón. Hauptdarstellerin Sandra Bullock ist dabei ebenso nominiert wie Regisseur Cuarón.

Das Sklavendrama "12 Years a Slave" geht ebenfalls als bester Film und für die beste Regie ins Rennen. Als bester Hauptdarsteller ist Chiwetel Ejiofor nominiert, der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender als bester Nebendarsteller. Auch in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch geht das Drama ins Rennen.

Deutsche Hoffnungen erfüllten sich nicht. Das deutsche Stasi-Drama "Zwei Leben" schaffte es nicht in die Oscar-Endrunde. Der Film von Regisseur Georg Maas war einer von neun Anwärtern in der Sparte "bester nicht- englischsprachiger Film".

Nominiert wurden dagegen "Die Jagd" (Dänemark), "La Grande Bellezza - Die große Schönheit" (Italien), "The Grandmaster" (Hong Kong), "Omar" (Palästina), "The Broken Circle Breakdown" (Belgien), und "The Missing Picture" (Kambodscha).

Auch Daniel Brühl hat keine Chance auf einen Oscar. Der 35-Jährige verpasste mit "Rush - Alles für den Sieg" die Nominierung für den wichtigsten Filmpreis der Welt.

Ähnlich erging es dem deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer. Der 56-Jährige wurde ebenfalls nicht nominiert. Zimmer hatte die Musik für "12 Years a Slave" komponiert. Die Nominierungen in den wichtigsten Sparten lauten:

Beste Regie: David O. Russell ("American Hustle") - Alfonso Cuarón ("Gravity") - Alexander Payne ("Nebraska") - Steve McQueen ("12 Years a Slave") - Martin Scorsese ("The Wolf of Wall Street")

Bester Hauptdarsteller: Christian Bale ("American Hustle") - Bruce Dern ("Nebraska") - Leonardo DiCaprio ("The Wolf of Wall Street") - Chiwetel Ejiofor ("12 Years a Slave") - Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club")

Beste Hauptdarstellerin: Amy Adams ("American Hustle") - Cate Blanchett ("Blue Jasmine") - Sandra Bullock ("Gravity") - Judi Dench ("Philomena") - Meryl Streep ("August: Osage County")

Bester Nebendarsteller: Barkhad Abdi ("Captain Phillips") - Bradley Cooper ("American Hustle") - Michael Fassbender ("12 Years a Slave") - Jonah Hill ("The Wolf of Wall Street") - Jared Leto ("Dallas Buyers Club")

Beste Nebendarstellerin: Sally Hawkins ("Blue Jasmine") - Jennifer Lawrence ("American Hustle") - Lupita Nyong'o ("12 Years a Slave") - Julia Roberts ("August: Osage Country") - June Squibb ("Nebraska")

Nicht englischsprachiger Film: "The Broken Circle Breakdown" (Belgien) - "La Grande Bellezza - Die große Schönheit" (Italien) - "Die Jagd" (Dänemark) - "The Missing Picture" (Kambodscha) - "Omar" (Palästina)

© Süddeutsche.de/dpa/pak/mkoh

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