Münchner Kammerspiele:Wenn der Traktor nicht mehr nachkommt

Münchner Kammerspiele: Ohne Kraft keine Arbeit, ohne Arbeit kein Fortschritt: Bauer Hermann (Martin Weigel) und seine idealistische Tochter Ulrike (Maren Solty).

Ohne Kraft keine Arbeit, ohne Arbeit kein Fortschritt: Bauer Hermann (Martin Weigel) und seine idealistische Tochter Ulrike (Maren Solty).

(Foto: Maurice Korbel)

In der Uraufführung "Land" an den Münchner Kammerspielen erzählen Christoph Frick und Lothar Kittstein von einer Bauernfamilie an der Grenze des Wachstums.

Von Christiane Lutz

Niemals ohne Rückenschmerzen, niemals ohne Müdigkeit: Das ist eine Gewissheit für die alte Bäuerin, die da auf einem Heuballen sitzt, ganz egal, wie viel Fortschritt noch kommen wird. Auch wenn ihre Enkelin Ulrike herumspinnt, wie man im Kollektiv die Landarbeit erleichtern könnte. Die Antwort: "Glaubst du selber nicht. Du dumme Gans. Das rechnet sich niemals."

Zur SZ-Startseite

SZ PlusProteste der Landwirte
:Bauer sucht Stau

Die titanischen Traktoren, die gerade halb Deutschland lahmlegen, könnten endlich die Differenz zwischen Stadt und Land umpflügen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: