Machtmissbrauch im Tanz:"Klare Grenzverletzungen"

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Machtmissbrauch im Tanz: "Ich bin traurig, dass dies unter meiner Leitung geschehen ist", sagt Isabelle Bischof vom Theater Bern.

"Ich bin traurig, dass dies unter meiner Leitung geschehen ist", sagt Isabelle Bischof vom Theater Bern.

(Foto: P. Narayan/Mauritius/Age Fotostock)

Zürich, Basel, Bern: An Schweizer Tanztheatern und Ausbildungsstätten kommen Missbrauchsfälle ans Licht. Warum ist der Tanz so anfällig für Psychoterror und sexuelle Übergriffe?

Von Isabel Pfaff und Dorion Weickmann, Bern/Berlin

Da sitzen nun die Verantwortlichen der Bühnen Bern, die Mienen steinern, die Worte etwas hilflos. "Ich bin enttäuscht, traurig und betroffen", sagt Isabelle Bischof, die Tanzdirektorin. Intendant Florian Scholz: "Wir müssen uns der bitteren Tatsache stellen, dass die präventiven Maßnahmen, die am Haus gelten, um unsere Dienstnehmerinnen zu schützen, nicht ausreichend waren." Und Nadine Borter, Präsidentin des Stiftungsrats, sagt: "Wir brauchen ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden äußern können, wenn etwas nicht stimmt."

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