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Louis C.K.:Gekommen, um zu bleiben

Louis C.K.

Louis C.K. im Oktober 2017 in seinem Büro. Ein paar Wochen später, im November 2017, auf dem Höhepunkt der "Me Too"-Bewegung, wurden die Vorwürfe gegen ihn von der New York Times veröffentlicht.

(Foto: Michael Nagle/Redux/laif)

Vielen galt Louis C.K. als der lustigste Komiker Amerikas. Dann stürzte er über sexuelles Fehlverhalten. Jetzt ist er wieder auf Tour. Ist das einfach so möglich? Ein Besuch in Mailand.

"Und, wie war euer Jahr?" Es ist der erste Satz im neuen Programm von Louis C.K., ein zunächst mal lahmer Einstieg. Aber komisch ist der Satz dann doch, weil der große, schwere Mann etwas gereizt "euer" betont, in Abgrenzung zu seinem eigenen Jahr, das bekanntlich katastrophal war. Zumindest ist das allen Besuchern bekannt, die an diesem Montagabend vergangener Woche gekommen sind, um dem gefallenen Stand-up-Künstler bei der Wiederauferstehung zuzusehen. Er wiederum ist gekommen, um dem Publikum beim Zusehen zuzusehen: Wie wird es auf ihn reagieren?

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