Frankfurter Buchmesse:Kritischer Zeitpunkt

Frankfurter Buchmesse: Widersprüchliche Signale: Giorgia Meloni, italienische Ministerpräsidentin und Vorsitzende der rechtsradikalen Partei Fratelli d'Italia, während einer Pressekonferenz am 4. Januar in Rom.

Widersprüchliche Signale: Giorgia Meloni, italienische Ministerpräsidentin und Vorsitzende der rechtsradikalen Partei Fratelli d'Italia, während einer Pressekonferenz am 4. Januar in Rom.

(Foto: Andrew Medichini/AP)

Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist Italien. Ausgerechnet 2024. Wie wahrscheinlich ist es, dass die rechte Staatschefin Giorgia Meloni einen möglichen Auftritt für ihre Zwecke nutzt?

Von Marc Beise

Bis zur Frankfurter Buchmesse im Oktober ist es noch etwas hin, aber man darf sich schon mal freuen. Das Partnerland der Buchmesse 2024 heißt Italien, und schöner könnte das ja eigentlich gar nicht sein. Italien, das Sehnsuchtsland der deutschen Bildungsbürger und Urlauber, und umgekehrt Deutschland als Referenzland für viele vor allem junge Italiener, die in ihrer politisch, wirtschaftlich und ökologisch lädierten Heimat keine Perspektive sehen - das verspricht ein erquickliches Interesse aneinander.

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