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Fernsehen - Saarbrücken:"Quasi-Quarantäne" für neuen SR-"Tatort"-Kommissar

Berlin
Vladimir Burlakov steht bei einem Pressetermin vor einem Tatort Aufsteller. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Saarbrücken (dpa) - Schauspieler Vladimir Burlakov (32), einer der beiden neuen Hauptkommissare im SR-"Tatort", findet die Corona-Hygienevorschriften bei den Dreharbeiten in Ordnung. Zwar sei es "ein bisschen nervig", wenn am Set ständig auf Maskentragen, Händedesinfektion und Abstand geachtet werde. "Aber wir sind sehr glücklich, dass wir überhaupt wieder arbeiten und Geld verdienen und neue Filme produzieren können", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wegen des bundesweiten zeitweiligen Drehverbots starteten die Dreharbeiten für den zweiten Fall der Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk (Daniel Sträßer) in Saarbrücken mit zehn Wochen Verspätung.

"Das mit dem Maskentragen, wenn man gerade nicht dreht, finde ich nicht so schlimm", sagte Burlakov. Anstrengender sei es, dass man fünf Tage, bevor man eine Szene drehe, in der kein Abstand gewährleistet sein könne, in eine "Quasi-Quarantäne" müsse. "In dieser Zeit darf man das Haus gar nicht verlassen und nicht mal auf die Straße. Das ist schon seltsam für mich", ergänzte Burlakov.

Viele der Dreharbeiten für den neuen Fall mit dem Arbeitstitel "Der Herr des Waldes" finden derzeit im Grünen statt. Zwar genießt der 32-Jährige mit russischen Wurzeln das Großstadtleben in Berlin, doch liebe er auch den Wald, sagte er. Das hänge vielleicht auch mit seiner Kindheit in Moskau zusammen: "Da waren wir sehr oft Pilze sammeln, das fand ich schön. Den Wald habe ich schon total in mir."

Ausgestrahlt wird der zweite "Tatort" mit dem neuen Ermittlerteam Ostermontag 2021. Die Premiere "Das fleißige Lieschen" hatte einen Quotenerfolg von 10,5 Millionen Zuschauern erzielt. 

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