Dresdner Kunstwerk "Die Rechtspopulisten bauen auf das Vergessen"

Wie gedenkt man Krieg und Zerstörung? Der Künstler Manaf Halbouni will mit einer Installation vor der Dresdner Frauenkirche an die Schrecken des syrischen Bürgerkriegs erinnern. Einigen Dresdnern gefällt das gar nicht.

Barock trifft auf Blech: Drei von deutschen Nahverkehrsbetrieben ausrangierte Linienbusse, hochkant aufgestellt, ragen vor der Dresdner Frauenkirche in den Himmel. Die Kunstinstallation "Monument", die am Dienstag eröffnet wurde und für zwei Monate im Zentrum der Stadt zu sehen sein soll, stammt vom deutsch-syrischen Künstler Manaf Halbouni. Die Bus-Skulptur spielt an auf ein Bild aus dem syrischen Aleppo, das im März 2015 um die Welt ging. Im Ostteil der Stadt hatten damals Zivilisten Buswracks wie eine Mauer zum Schutz vor Scharfschützen aufgerichtet.

Bild: AP 7. Februar 2017, 18:492017-02-07 18:49:08 © SZ.de/afp/dpa/kir/luch/khil