Pandemie und Politikversagen:Heißt "Freiheit" nur noch "Ich will"?

Lesezeit: 5 min

Corona in Deutschland: Querdenker-Demo in Leipzig

Falschinformationen, Selbstmitleid, Narzissmus, apokalyptische Ängste: eine Querdenker-Demo in Leipzig.

(Foto: Stringer/AFP)

Die erste Begründung für das Nichtstun in der derzeitigen Corona-Lage lautet, die "Spaltung der Gesellschaft" solle nicht vertieft werden. Doch die Gesellschaft war noch nie eine Einheit. Zum Versagen der Politik in der vierten Welle und warum es jetzt auf die FDP ankommt.

Von Gustav Seibt

Die wohlbekannten Ansteckungszyklen des Coronavirus werden dafür sorgen, dass die jetzt schon unhaltbare Situation in den Krankenhäusern noch einige Wochen weiter eskaliert. Das seit spätestens Anfang September von allen sachkundigen Virologen vorausgesagte Desaster tritt mit mathematischer Präzision ein. Am 2. September gab Christian Drosten dem Deutschlandfunk ein beunruhigtes Interview, in dem er erklärte, "dass im Herbst wieder gesamtgesellschaftliche Kontaktbeschränkungen nötig werden". Die Hospitalisierungsrate bei der dominanten Delta-Variante sei zu hoch - die Impfquote sei entsprechend zu niedrig. Die Impfquote müsse unbedingt gesteigert werden.

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