Corona-Krise:Pandemie-Absolutismus

Lesezeit: 6 min

Wie lokale Händler die Coronakrise bewältigen wollen

Alles dicht in der Pandemie: Eine Polizeistreife fährt durch eine Fußgängerzone in Halle (Saale).

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Grenzen des Rechtsstaates: Es gibt keine Hierarchie der Grundrechte, nur das Dilemma der Verhältnismäßigkeit von Sperre und Öffnung. Das macht die Debatte um die Lockerungen so schwierig, die in ihren Konsequenzen so schwer wiegt.

Von Andreas Zielcke

Jede Krise bringt ihre eigenen Frontstellungen in der Debatte hervor. In der Schuldenkrise 2008/2009 schoss man sich einhellig auf ein Feindbild ein, den Finanzmarkt und seine Akteure. In der aktuellen Pandemie dagegen zieht sich durch die Kommentare eine charakteristische Zweiteilung. Die große Mehrheit akzeptiert den verhängten Ausnahmezustand als legitim, wie skeptisch und widerruflich auch immer. Eine Minderheit aber äußert, je länger die Kontakt- und Ausgangssperren anhalten, desto heftiger Kritik und Empörung. Die bescheidenen Öffnungen, die Bund und Länder jetzt beschlossen haben, wird die Kritiker nicht besänftigen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Dschungelcamp-Finale
Eine Frau geht unseren Weg
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Woman  holds on to a sore knee after jogging; Knie Schoettle MAgazin Interview
Gesundheit
"Eine gute Beweglichkeit in der Hüfte ist das Beste für Ihr Knie"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Curry
Essen und Trinken
"Man muss einem Curry in der Zubereitung viel Aufmerksamkeit schenken"
Zur SZ-Startseite