Steven Herrick: Wir beide wussten, es war was passiert

Ein 16-Jähriger, der sich auf den Weg macht, nur weg von der Brutalität des Vaters und den Schrecken der Schule. Ein alter Mann, der nach dem Tod der Tochter sein bürgerliches Leben hinter sich gelassen hat und als Penner in einem alten Bahnwagen vegetiert. Ein junges Mädchen, das nachts bei McDonald's putzt, um ihrem reichen Elternhaus zu entkommen. Sie alle treffen sich in einem kleinen Kaff in Australien, und sie werden sich gemeinsam aus Einsamkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit retten. Trotz des berührenden Happy Ends schließt die Knappheit der lyrischen Sprache Herricks jede Sentimentalität aus. Von Roswitha Budeus-Budde

Bild: Verlag 17. Juli 2016, 13:232016-07-17 13:23:40 © SZ vom 16.07.2016/cag