Wann ist man arm?:Achtung, Armut geht in eine neue Dimension

Wann ist man arm?: Lebensmitteltafeln, Bahnhofsmissionen und Schuldnerberatungsstellen sind längst überlaufen: Kinder beim Mittagessen in der Arche im Berlin-Hellersdorf.

Lebensmitteltafeln, Bahnhofsmissionen und Schuldnerberatungsstellen sind längst überlaufen: Kinder beim Mittagessen in der Arche im Berlin-Hellersdorf.

(Foto: Christian Ditsch/Imago)

Immer mehr Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnungen nicht begleichen. Mit Folgen für alle.

Gastbeitrag von Christoph Butterwegge

Die Pandemie hat das Problem verschärft: Im unteren Teil der Mittelschicht grassiert die Angst vor einem sozialen Abstieg, während sich unter den Reichen und Hyperreichen viele Krisengewinnler befinden. Das sieht man zum Beispiel daran, dass heute mehr Leute bei Lebensmitteldiscountern einkaufen, wie schon im Laufe der mit Einkommensverlusten durch Kurzarbeit, Geschäftsaufgaben und Arbeitslosigkeit einhergehenden Lockdown. Die vermögendsten Familien, denen Ladenketten wie Aldi Nord und Aldi Süd oder Lidl und Kaufland gehören, werden gerade noch reicher.

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