Claire Dugan hat bereits eine steile Karriere zurückgelegt. Nach drei Jahren als Steuerberaterin in ihrer Heimat Neuseeland hat sich die 36-Jährige an einer deutschen Hochschule im Fach Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben. Auf das Studium folgte eine Anstellung bei Skateistan, einer Nichtregierungsorganisation, die sich für die Bildung von Kindern weltweit einsetzt. Mittlerweile ist Dugan stellvertretende Geschäftsführerin der Organisation und hat von Berlin aus Projekte in Afghanistan, Äthiopien, Mosambik und Iran ins Leben gerufen. Um ihrer Führungsposition gerecht zu werden, zog es sie nach zehn Jahren im Beruf jedoch wieder zurück an die Hochschule. Ihr Ziel: der Executive Master of Business Administration (EMBA). Eine Entscheidung, die sie ohne die finanzielle Unterstützung der European School of Management and Technology, kurz ESMT, nicht hätte umsetzen können. "Ohne das Stipendium hätte ich mir die Studiengebühren von knapp 60 000 Euro definitiv nicht leisten können", betont Dugan.
Frauen in Führungsetagen:Ich muss nicht perfekt sein!
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Wenn man das Studium mit Bravour gemeistert hat, aber nur in einer der unteren Etagen eines Unternehmens landet, könnte das an mangelndem Selbstbewusstsein und zu geringer Risikobereitschaft liegen. Um dem vorzubeugen, haben Business-Schulen spezielle Angebote für Frauen entwickelt.
(Foto: Imago/Westend 61)Selbst hervorragend ausgebildete Frauen sind oft zu selbstkritisch. Das wirkt sich negativ auf die Karriere aus. Es zeigt sich: Im Job werden Risikobereitschaft und Selbstbewusstsein belohnt.
Von Rebekka Gottl
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