Serie "Arbeiten nach Corona":Das große Schnüffeln

Lesezeit: 5 min

Im Home-Office macht jeder, was er will - das war eines der Argumente gegen Heimarbeit. Aber ist das wirklich so? Über die Überwachungsmethoden besorgter Chefs und was Misstrauen im Job alles anrichten kann.

Von Julian Erbersdobler

Hans Christian Rother weiß genau, was er sagen muss, wenn sich jemand wundert, warum er den ganzen Tag in seinem Auto sitzt und aus dem Fenster schaut: Er arbeite für einen Internetprovider, behauptet Rother dann. Damit man ihm diese Ausrede auch wirklich glaubt, zeigt er irgendwelche Messwerte auf seinem iPad her. Es gibt Apps, die Messungen simulieren. Er ist ja nicht der einzige Detektiv, der ein Alibi braucht. Gerade in der Corona-Zeit sitzt Rother besonders lange in seinem Auto. Wie soll man von außen erkennen, ob jemand tatsächlich im Home-Office arbeitet oder vielleicht doch den ganzen Tag auf der Couch liegt und Playstation spielt?

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