Sterbehilfe in Deutschland:Mein Tod gehört mir

Süddeutsche Zeitung

"Warum maßen sich Abgeordnete an zu entscheiden, wie lange ich leben muss?", fragt Horst L..

(Foto: Thilo Schmülgen)

Das weitgehende Verbot von Sterbehilfe hat viel Unsicherheit erzeugt. Darunter leiden Schwerkranke wie Horst L., die selbstbestimmt sterben wollen, aber auch Ärzte. Von der Frage, wer über das Ende entscheidet.

Von Michaela Schwinn

Horst L. wartet auf das Pulver. In Wasser aufgelöst läuft es den Hals hinunter, in den Magen. Sind es wenige Milligramm, schläft man selig. Sind es mindestens 15, wacht man nie mehr auf. Erst stockt die Atmung, am Ende stoppt das Herz. Natrium-Pentobarbital - fein wie Mehl, aber stark genug, um einem Erwachsenen das Leben zu nehmen: Dieses Pulver wünscht sich Horst L.

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