Sportpsychologie:Höher, weiter, Psychiatrie

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Sportpsychologie: Naomi Maike Schwarz ist eine der besten deutschen Para-Schwimmerinnen. Im Frühjahr diesen Jahres startete sie bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Paraschwimmen in Berlin.

Naomi Maike Schwarz ist eine der besten deutschen Para-Schwimmerinnen. Im Frühjahr diesen Jahres startete sie bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Paraschwimmen in Berlin.

(Foto: Tilo Wiedensohler/imago/camera4+)

Über psychische Probleme wird im Leistungssport noch immer oft geschwiegen, dabei sind viele Athleten damit konfrontiert. Wie die Schwimmerin Naomi Maike Schwarz gelernt hat, mit ihren Depressionen zu leben.

Von Celine Chorus

Naomi Maike Schwarz war ein geselliger Mensch. Sie hat viel gelacht. Und sie war in dem, was sie am liebsten tut, sehr erfolgreich: Mit zwei EM- und vier WM-Goldmedaillen ist sie eine der besten Para-Schwimmerinnen Deutschlands. Bei den vergangenen Paralympics wollte Schwarz, die mit stark verminderter Sehkraft im Para-Sport antritt, es noch mal allen zeigen. Es war ein Traum für sie, in ihrem Geburtsland Japan an den Start zu gehen. Aber dann wurden die Spiele verschoben - und Schwarz hatte nicht mehr die Kraft, sich ein weiteres Jahr durchzukämpfen.

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