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Krankheiten - Berlin:Polizei kontrolliert Aufenthaltsbeschränkung im Freien

Berlin
Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) spricht zur Presse. Foto: Paul Zinken/dpa (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Die Menschen in der Hauptstadt müssen sich an diesem Wochenende darauf einstellen, dass die Polizei angesichts des Sonnenscheins verstärkt die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise kontrolliert. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte an, Polizisten seien weiterhin unterwegs, um die Menschen an die Regeln zu erinnern. Gegen hartnäckige Verweigerer werde man konsequent vorgehen.

Geisel forderte die Menschen auf, sich auch bei schönem Wetter an die Abstandsregeln zu halten und auf längere Aufenthalte draußen zu verzichten. Auch die Polizei hatte am Freitag gewittert, dass die Berliner bei ihren kurzen Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten bereits gefüllte Parks und Grünflächen meiden sollen. In Berlin war es unter anderem in Parks zu Verstößen gegen die Kontaktverbote gekommen.

Angesichts des Ausflugswetters kontrollieren auch Polizei und Ordnungsamt in Brandenburg verstärkt Picknickplätze auf die Einhaltung der Kontaktregeln.

Wegen der Corona-Krise gilt ein Abstandsgebot: Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Man darf zudem nur allein oder zu zweit unterwegs sein. Ausnahmen gelten für Familien und Bewohner gemeinsamer Wohnungen.

Die Polizei will wegen der Ansteckungsgefahr gut gefüllte Parks verhindern. Sie verweist darauf, dass zwar Bewegung und Sport draußen erlaubt seien, ebenso ein kurzes Ausruhen und Verweilen an einer Stelle. Aber das Niederlassen auf Decken, das Sonnen und längere Sitzen an einer Stelle draußen seien verboten, hatte Polizeipräsidentin Barbara Slowik gesagt.

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