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Gesundheit - Saarbrücken:Lüften: Neue Regeln für Unterricht unter Corona-Bedingungen

Corona
Christine Streichert-Clivot (SPD) bei einem Termin. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Regelmäßiger Lüften, Hinweise für den Umgang mit Krankheiten: Für den Unterricht in saarländischen Schulen gelten mit Blick auf den Winter neue Regelungen im Umgang mit der Corona-Pandemie. Wie das saarländische Bildungsministerium am Freitag mitteilte, ist ein entsprechender Hygieneplan aktualisiert worden. Ziel sei, den schulischen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen auch in den kommenden Monaten sicherzustellen, hieß es.

Demnach wird unter anderem beschrieben, wie oft und auf welche Art in den Schulen gelüftet werden soll. Auch während des Unterrichts solle die Luft in den Räumen nun durch kurzes Stoßlüften ausgetauscht werden, hieß es. Außerdem seien Informationen für Eltern zusammengestellt worden, bei welchen Krankheitsanzeichen ein Kind nicht in die Schule gehen soll. Demnach sollen die Kinder bei bestimmten Symptomen wie Fieber über 38 Grad oder trockenem Husten zunächst zuhause bleiben und die Eltern telefonisch einen ärztlichen Rat einholen.

"Ob Kinder zum Beispiel mit Schnupfen oder laufender Nase in die Kita oder Schule gehen können, ist jetzt im Herbst eine der am meisten gestellten Fragen. Corona sorgt hier für große Verunsicherung", sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Die Handreichung solle nun für mehr Sicherheit bei den Beteiligten sorgen. Die Regelungen des aktualisierten Hygieneplans wurden laut Bildungsministerium gemeinsam dem Gesundheitsministerium, den Gesundheitsämtern sowie Hygienebeauftragten der Universität Homburg erarbeitet.

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