Coronavirus:Luftfilter oder Stoßlüften?

Lesezeit: 4 min

Corona und Schule: Ein Luftfilter in einer Schulklasse

Ein Luftfilter in einer Schule in Wiesbaden.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Eltern, Lehrer und Schüler setzen große Hoffnungen in mobile Luftreiniger. Ob sie sich erfüllen, ist fraglich - und es gibt erprobte Alternativen.

Von Berit Uhlmann

Wie groß muss der Druck sein, wenn eine Stadt sich zu solch einem merkwürdigen Schritt entschließt: Weil das Land Niedersachsen Luftfiltergeräte nur in jenen Schulen fördert, in denen die Fenster sich nicht ausreichend öffnen lassen, baute Hannover Sperren in Schulfenster ein. So wird gründliches Lüften verhindert - und zack, ist die Fördervoraussetzung erfüllt. Bei dem Vorgehen mögen auch Sicherheitsbedenken eine Rolle gespielt haben, doch zugleich offenbart es viel von dem enormen Enthusiasmus, mit dem etliche Lehrer, Eltern, Schüler und auch Politiker auf die kühlschrankgroßen Geräte schauen. Die bayerische Regierung will mobile Luftfilter in allen Klassenräumen sehen und hält dann sogar einen Verzicht auf Quarantäne für möglich. Manche Wissenschaftler verwundert das. Denn noch sind viele Fragen zu den Luftreinigern offen.

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